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Die offene Koordinierungsmethode sollte Innovationspolitikern vor Augen führen, welche Maßnahmen sich bewährt haben. | rfolgreiche Innovationspolitik bedeutet in der Praxis, dass sich alle politischen Entscheider der Bedürfnisse von Innovation bewusst sind und sie bei der Entwicklung oder Umsetzung von Politiken in ihren eigenen Bereichen aktiv berücksichtigen. Ob Wettbewerb, Besteuerung, Regional-, Umwelt- oder Bildungspolitiken - bestehende Maßnahmen und Praktiken können, stillschweigend oder ausdrücklich, Innovation verhindern oder erschweren. Hinzu kommt, dass etablierte Interessen und Amtsträger in der Politik leichter ein geneigtes Ohr finden als Innovatoren, die einen Durchbruch versuchen; es gibt also auch hier oft eine implizite Innovationsbarriere. Europas Innovationspolitik steht daher vor der Herausforderung, erstens in allen Politikbereichen das Bewusstsein für die Bedeutung von Innovation zu schärfen und zweitens effektive und effiziente Koordinationsmittel zu entwickeln, mit denen wir sicherstellen können, dass widersprüchliche politische Ziele zum Nutzen von Innovation und Wirtschaftsentwicklung in Einklang gebracht werden. Da politische Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen - europäisch, national, regional und kommunal - konzipiert und durchgeführt werden, müssen diese Ebenen von derartigen Koordinationsmitteln natürlich umfassend berücksichtigt werden. |