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uf CORDIS werden jeden Monat - in über fünf Millionen Seiten - über eine halbe Million Recherchen durchgeführt, aber die Suche bleibt viel zu oft vergeblich. Einschlägige Internet-Erfahrungen legen nahe, dass Suchende nicht über die erste Seite mit Suchergebnissen hinausgehen; daher ist es ungeheuer wichtig, die Anzahl der Ergebnisse einer Suche zu beschränken und dafür zu sorgen, dass die angezeigten Ergebnisse den Wünschen des Suchenden optimal entsprechen.
Das Wichtigste zuerst
Bisher haben Recherchen auf CORDIS Ergebnisse entweder in alphabetischer oder in zeitlicher Reihenfolge hervorgebracht, so dass die Benutzer sich teils mit frustrierend langen Listen herumärgern mussten. Aber nun wurde eine neue CORDIS-Suchmaschine entwickelt, in der Techniken verwendet werden, die bereits in einigen der bestbekannten Web-Suchportale im Einsatz sind. Die wesentliche Neuerung besteht darin, dass das neue System Suchergebnisse nach ihrer Relevanz einstuft: Es prüft, wie oft die vom Benutzer eingegebenen Suchbegriffe in allen Dokumenten in dem Datensatz enthalten sind, und ordnet die Ergebnisse entsprechend ein, wobei es mit dem Dokument beginnt, in dem sie am häufigsten vorkommen.
Natürlich müssen die Benutzer bei ihrer Recherche weiterhin ihren gesunden Menschenverstand benutzen: Wer auf CORDIS nach "Forschung" oder gar "Innovation" sucht, wird die Fülle der daraufhin angezeigten Dokumente kaum bewältigen können. Die Suche nach "Technologietransfer-Methoden" dürfte hingegen zu einer viel besser zu handhabenden Auswahl von Ergebnissen führen als mit der alten Suchmaschine. Benutzer können mitgestalten
CORDIS enthält eine enorme Menge an Daten, die über viele hundert Abschnitte verteilt sind; manche davon befinden sich in einer Datenbank, andere auf klassischen Web-Seiten. Das für CORDIS verantwortliche Team möchte den Benutzern das Auffinden der jeweils gesuchten Inhalte unbedingt leichter machen. "Für unsere Benutzer sollte die Frage, in welchem Abschnitt die von ihnen benötigten Informationen enthalten sind, völlig irrelevant ein", sagt Irja Vounakis, der für CORDIS-Inhalte zuständige Projektbeauftragte bei der GD Unternehmen der Kommission. "Es kommt darauf an, dass wir ihnen ein einfaches Mittel in die Hände geben, damit sie die Informationen, an denen sie interessiert sind, möglichst rasch finden. Die neue CORDIS-Suchmaschine ist ein Riesenschritt in diese Richtung."
Benutzer werden die Möglichkeit haben, ihre Recherchen beispielsweise auf Daten aus den letzten Monaten zu beschränken, oder nach Begriffen in spezifischen Bereichen zu suchen, etwa nur nach dem Titel von Seiten. Für Benutzer mit komplexeren Bedürfnissen und Erfahrung im Gebrauch von CORDIS ist außerdem eine fortgeschrittene Suchoption vorgesehen.
Parallel zu der allgemeinen Suchmaschine hat CORDIS auch eine Freitextsuche nach Ausschreibungen des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) eingeführt. Als Portal für Informationen im Zusammenhang mit der Teilnahme am RP6 spielt CORDIS eine wichtige Rolle bei der Information potenzieller Programmteilnehmer. Mit der Freitextsuche werden Benutzer in der Lage sein, sofort festzustellen, welche Gelegenheiten sich in ihrem Feld bieten. Sie brauchen also nicht mehr sämtliche RP6-Leitfäden durchzulesen, um herauszufinden, welche Programmteile für sie relevant sind, und sich dann durch die Ausschreibungen zu ackern, um entsprechende Bereiche zu finden.
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