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Forschungseinrichtungen

Universitäten
Fachhochschulen
  Hochschule für Musik und Theater Rostock
Forschungs -und Technologieförderung

Deutsches Zentrum f. Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V.
Außenstelle Neustrelitz
Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher
Nutztiere Dummerstorf
Haus der Graphischen Datenverarbeitung Rostock
Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung Rostock
Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn e.V.
Institut für Diabetes "Gerhard Katsch" Karlsburg e.V.
Institut für Niedertemparatur-Plasmaphysik Greifswald e.V.
Institut für Organische Katalyseforschung Rostock e.V.
Johann-Heinrich von Thünen Institut für Wirtschafts- und Sozialethik an der Universität Rostock
Thünen Institut für Regionalentwicklung e.V.
Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Max-Planck-Institut für demografische Forschung
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Greifswald
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V.
Außenstelle Neustrelitz

Die DLR-Außenstelle Neustrelitz ist die zentrale deutsche Empfangsstation für Fernerkundungsdaten. Diese Daten werden in Neustrelitz empfangen, vorverarbeitet, archiviert und den Nutzern zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden Fernerkundungsanwendungen auf der Grundlage dieser Daten entwickelt und operationelle Fernerkundungsprodukte in nahe Echtzeit bereitgestellt. Ein zweiter Schwerpunkt sind die Arbeiten zur satellitengestützten Navigation. Diese beinhalten Untersuchungen zum Aufbau zukünftiger Satellitennavigationssysteme sowie Arbeiten zur Zuverlässigkeit und Genauigkeit von Anwendungen der Satellitennavigation.

Postanschrift:

DLR Neustrelitz
Kalkhorstweg 53
D - 17235 Neustrelitz

Kontakt:

Dr. H.-D. Bettac
Tel.: +49 3981 / 480 - 115
Fax: + 49 3981 / 480 - 156
E-Mail: Hans-Dietrich.Bettac@dlr.de
Am selben Standort ist eine Technologiemarketing und -transferstelle des DLR (Außenstelle Neustrelitz) tätig.

Kontakt:

Hr. H.-H. Vajen
Tel.: +49 3981 / 444 - 845
Fax.:+49 3981 / 444 - 846
E-Mail: Hans-Hermann.Vajen@dlr.de

 

Institut für Ostseeforschung Warnemünde an
der Universität Rostock


Vor der Wende war es als Akademie-Institut die zentrale Meeresforschungseinrichtung der DDR, heute ist es das Zentrum der deutschen Ostseeforschung: am Institut für Ostseeforschung Warnemünde betreiben Physiker, Chemiker, Biologen und Geologen gemeinsam Grundlagenforschung zum Ökosystem Ostsee. Die Forschungsarbeiten sind dabei vorrangig auf Ökosystemanalysen und -modellierung gerichtet.
Als intrakontinentales Mittelmeer stellt die Ostsee einen weitgehend abgeschlossenen Lebensraum dar. Er ist hinreichend groß für beispielhafte, komplexe Untersuchungen und klein genug für die Durchführung quasi-synoptischer Meßprogramme mit Forschungsschiffen. Hier lassen sich natürliche Prozesse und die Auswirkungen menschlicher Einflüsse in großen marinen Ökosystemen besonders gut studieren. So werden am IOW nicht nur ostseespezifische Fragen verfolgt, sondern auch grundlegende Erkenntnisse zur Funktionsweise mariner Ökosysteme erarbeitet. Vergleichende Untersuchungen werden in verschiedenen geographischen Regionen durchgeführt (z.B.: Schwarzes Meer, Mittelmeer, Arabische See, sowie Seegebiete vor der südwestafrikanischen und brasilianischen Küste).
Im Auftrag des Bundesamtes für Seeschiffahrt und Hydrographie führt das IOW ein Überwachungsprogramm zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee durch.

Das langfristige Forschungsprogramm des IOW umfaßt die Schwerpunkte

Wasseraustausch zwischen Nord- und Ostsee und die Sauerstoffversorgung des Tiefenwassers
Energie- und Stoffaustausch zwischen Küstengewässern und offener Ostsee
Prozesse in der Wassersäule und an den Grenzschichten
Langfristige Veränderungen in der Ostsee
Überwachung der Meeresumwelt der Ostsee (Ostsee-Monitoring)

Das Institut gliedert sich in die Sektionen

    Physikalische Ozeanographie und Meßtechnik
    mit den Arbeitsrichtungen:

    • Regionale Ozeanographie
    • Theoretische Ozeanographie
    • Modellierung
    • Meeresphysik
    • Fernerkundung
    • Meßtechnik
    Leiter der Sektion:
    Prof. Dr. Wolfgang Fennel
    Telefon: +49 381 / 5197 - 111

    Meereschemie
    mit den Arbeitsrichtungen:

    • Allgemeine Meereschemie
    • Anorganische Spurenelemente
    • Organische Kontaminaten
    Leiter der Sektion:
    Prof. Dr. Michael S. McLachlan (komm.)
    Tel.: +49 381 / 5197 - 301

    Biologische Meereskunde
    mit den Arbeitsrichtungen:

    • Biogeochemische Prozesse in der Wassersäule und im Sediment
    • Nahrungsgefüge im Pelagial und Benthal
    • Physiologie und Stoffwechsel von Arten und Organismengruppen
    • Modellierung biologischer Prozesse
    • Langzeitveränderungen biologischer Parameter
    Leiterin der Sektion:
    Prof. Dr. Karin Lochte
    Tel.: +49 381 / 5197 - 201

    Marine Geologie
    mit den Arbeitsrichtungen:

    • Lithologie
    • Sedimentphysik
    • Anorganische Geochemie
    • Organische Geochemie
    • Mikroanalyse
    • Modellierung
    • Leiter der Sektion:
    Prof. Dr. Jan Harff
    Tel.: +49 381 / 5197 - 351

    Dem IOW stehen zwei Forschungsschiffe zur Verfügung:
    • das mittelgroße Forschungsschiff "A. v. Humboldt"
    • und die kleinere "Professor Albrecht Penck".

Personal: Anzahl Mitarbeiter rd. 120

Jahresetat: rd. 20 Mio DM

Das Institut für Ostseeforschung Warnemünde ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Es wird gemeinsam vom Bund und dem Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Adresse:

Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Seestraße 15
18119 Rostock

Tel.: +49 381 / 5197 - 0
Fax: +49 381 / 5197 - 440

Postanschrift:

Postfach 301161
18112 Rostock

Direktor:

Prof. Dr. Bodo v. Bodungen
Tel.: +49 381 / 5197 - 100
Fax: +49 381 / 5197 - 105

Ansprechpartner:

Dr. Barbara Hentzsch
Tel.: +49 381 / 5197 - 102
Fax: +49 381 / 5197 - 105
E-Mail: barbara.hentzsch@io-warnemuende.de

 

Institut für Diabetes "Gerhard Katsch" Karlsburg e.V.


Die Geschichte des Institutes reicht bis zur Gründung des 1. Deutschen Diabetikerheimes durch Prof. Katsch in Garz auf Rügen im Jahr 1930.

Der Forschungsteil des Institutes wurde im Jahr 1992 an die Universität Greifswald überführt. Daraus erfolgte im Jahr 1997 die Ausgründung des jetzigen Institutes für Diabetes "Gerhardt Katsch" Karlsburg e.V. in die privatrechtliche Trägerschaft.Organisatorisch vereint das Institut heute unter einem Dach einen gemeinnützig tätigen Forschungsbereich in Trägerschaft eines Vereins mit einem wirtschaftlich tätigen Geschäftsbetrieb in Form einer GmbH.Durch diese innovative Kombination ist das Institut in der Lage, Vorhaben von der Vorlaufforschung und vorwettbewerblichen Entwicklung bis hin zur wirtschaftlichen Verwertung umfassend und kompetent zu bearbeiten.

Unser Leistungspektrum:

Planung und Durchführung experimenteller Studien in vivo und in vitro

Präklinische Testung neu entwickelter Pharmaka und Biomedizintechnikprodukte

Charakterisierung der Funktionalität von Immunzellen

Entwicklung und Implementierung von Disease Management Systemen

Telemedizinische Beratungs und Informationsdienste für Ärzte und Patienten

Informationen zur regionalen und bundesweiten Entwicklung der
Diabeteshäufigkeit

Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben.Zu unserem Selbstverständnis als Kooperationspartner, Dienstleister und kompetenter Partner für experimentelle Untersuchungen gehört auch die Aufnahme und Pflege von Kontakten. Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert, sind noch Fragen offen geblieben oder möchten Sie Ihre Meinung, spezielle Wünsche und hilfreiche Hinweise an uns richten, dann nutzen Sie bitte die folgenden Kommunikations Angebote:

Kontakt:

Tel.: +49 355 / 68 - 400
Fax.:+49 355 / 68 - 444
E-Mail: info@prodiab.com
Kontakt Formular (über SSL Verbindung):
https://ssl.kundenserver.de/prodiab.com/fbform/kontakt/

Postanschrift:

Institut für Diabetes "Gerhardt Katsch" Karlsburg
Greifswalder Str. 11e
D - 17495 Karlsburg

 

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Teilinstitut Greifswald


Das Teilinstitut Greifswald des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching wurde 1994 gegründet. Hier entsteht gegenwärtig die Fusionsanlage WENDELSTEIN 7-X, die weltweit größte und fortgeschrittenste Anlage ihrer Bauart. Forschungsziel ist es, die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk zu erforschen, das - ähnlich wie die Sonne - Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen erzeugt.

Das Teilinstitut Greifswald beherbergt vier der insgesamt zwölf wissenschaftlichen Bereiche des IPP:

Die wissenschaftlichen Direktoren des Greifswalder IPP wurden zugleich als Professoren an die Universität Greifswald berufen. Sie erfüllen ihre Forschungsaufgaben im IPP, die Aufgaben in der Lehre an der Universität.

Zusammen mit der Universität hat das IPP-Teilinstitut in Greifswald ein internationales Forschungs- und Lehrzentrum für Plasmatechnologie und Fusionsforschung aufgebaut. Der interdisziplinäre Forschungsansatz dieser International-Research School "Bounded Plasmas" umfaßt sowohl Plasmaphysik und Fusionsforschung als auch Grenzflächenforschung und Computer-Physik. Mit einbezogen in die Research School ist das Greifswalder Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik (INP).

Fusionsforschung mit WENDELSTEIN 7-X
Da die für den Fusionsprozess nötigen Grundstoffe in nahezu unbegrenzter Menge vorhanden und über die ganze Welt verteilt sind und ein Fusionskraftwerk günstige Sicherheits- und Umwelteigenschaften verspricht, könnte die Fusion einen größeren Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten. Brennstoff ist ein dünnes ionisiertes Gas, ein "Plasma" aus den Wasserstoffsorten Deuterium und Tritium. Zum Zünden des Fusionsfeuers muss das Plasma in Magnetfeldern eingeschlossen und auf hohe Temperaturen über 100 Millionen Grad aufgeheizt werden.

Das Experiment WENDELSTEIN 7-X hat die Aufgabe, die Kraftwerkseignung von Fusionsexperimenten des Typs "Stellarator" zu zeigen. Die Planungen bauen auf den Ergebnissen des Garchinger Vorgängers WENDELSTEIN 7-AS auf. Von bisherigen Stellaratoren unterscheidet sich WENDELSTEIN 7-AS durch ein neuberechnetes, physikalisch verbessertes Magnetfeld, das durch ebenfalls neuartige Spulen erzeugt wird. Der in Greifswald entstehende Nachfolger, die vollständig optimierte Anlage WENDELSTEIN 7-X, soll das im IPP entwickelte Bauprinzip für den Magnetfeldkäfig testen. Kernstück der Anlage ist das Spulensystem aus 50 besonders geformten, supraleitenden Magnetspulen. Der erzeugte Magnetfeldkäfig soll ein Plasma einschließen, das mit Temperaturen bis 100 Millionen Grad überzeugende Schlüsse auf die Kraftwerkseigenschaften der Stellaratoren ermöglicht, ohne ein bereits energielieferndes Fusionsplasma herzustellen. Die Prototyp-Teile - Supraleiterkabel, Testspule und Teilstück des Kryostaten - sind fertiggestellt und getestet; alle wesentlichen Bauteile sind in Auftrag gegeben.

Die Entwicklung und Bereitstellung der Mikrowellenheizung hat das Forschungszentrum Karlsruhe übernommen; das Forschungszentrum Jülich beteiligt sich an der Entwicklung von Messgeräten. Darüber hinaus arbeitet das Teilinstitut mit zahlreichen internationalen und deutschen Forschungseinrichtungen zusammen, darunter die Universität Rostock, die Fachhochschule Stralsund und die Fachhochschule Neubrandenburg.

Nach beendetem Personalaufbau wird das IPP-Teilinstitut Greifswald rund 300 Mitarbeiter beschäftigen. Finanzierungsträger sind der Bund, das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fusionsprogramms.


Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Mit rund 1000 Mitarbeitern ist das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald eines der größten Zentren für Fusionsforschung in Europa. Es ist Mitglied des Europäischen Fusionsprogramms, zu dem sich die Fusionslaboratorien der Europäischen Union und der Schweiz zusammengeschlossen haben.

Als weltweit einziges Institut entwickelt das IPP die beiden Haupttypen von Fusionsanlagen - Tokamak und Stellarator - parallel zueinander, was den direkten Vergleich möglich macht: In Garching betreibt das IPP den Tokamak ASDEX Upgrade - die größte deutsche Fusionsanlage - sowie bis Herbst 2002 den Stellarator WENDELSTEIN 7-AS. Im Teilinstitut Greifswald, wo man sich auf die Weiterentwicklung der Stellaratoren konzentriert, entsteht der Nachfolger WENDELSTEIN 7-X.

Veranstaltungs- und Besucherdienst:

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)
Teilinstitut Greifswald
Wendelsteinstraße 1
D-17491 Greifswald
Tel.: +49 03834 / 88 - 1203
Fax: + 49 03834 / 88 - 2009
E-Mail: beate.kemnitz@ipp.mpg.de

Presse- und Informationsstelle:

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)
Boltzmannstraße 2
D-85748 Garching
Tel.: +49 89 / 3299 - 1288
Fax: + 49 89 / 3299 - 2622
E-Mail: info@ipp.mpg.de
 
   
letzte Aktualisierung: 30.09.2002
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