Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V. Außenstelle Neustrelitz Die DLR-Außenstelle Neustrelitz ist die zentrale deutsche Empfangsstation für Fernerkundungsdaten. Diese Daten werden in Neustrelitz empfangen, vorverarbeitet, archiviert und den Nutzern zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden Fernerkundungsanwendungen auf der Grundlage dieser Daten entwickelt und operationelle Fernerkundungsprodukte in nahe Echtzeit bereitgestellt. Ein zweiter Schwerpunkt sind die Arbeiten zur satellitengestützten Navigation. Diese beinhalten Untersuchungen zum Aufbau zukünftiger Satellitennavigationssysteme sowie Arbeiten zur Zuverlässigkeit und Genauigkeit von Anwendungen der Satellitennavigation. Am selben Standort ist eine Technologiemarketing und -transferstelle des DLR (Außenstelle Neustrelitz) tätig.
Institut
für Ostseeforschung Warnemünde an Vor der Wende war es als Akademie-Institut die zentrale Meeresforschungseinrichtung
der DDR, heute ist es das Zentrum der deutschen Ostseeforschung: am Institut
für Ostseeforschung Warnemünde betreiben Physiker, Chemiker, Biologen
und Geologen gemeinsam Grundlagenforschung zum Ökosystem Ostsee. Die Forschungsarbeiten
sind dabei vorrangig auf Ökosystemanalysen und -modellierung gerichtet. Das langfristige Forschungsprogramm des IOW umfaßt die Schwerpunkte
Das Institut gliedert sich in die Sektionen
Physikalische Ozeanographie und Meßtechnik Prof. Dr. Wolfgang Fennel Telefon: +49 381 / 5197 - 111 Meereschemie Prof. Dr. Michael S. McLachlan (komm.) Tel.: +49 381 / 5197 - 301 Biologische Meereskunde Prof. Dr. Karin Lochte Tel.: +49 381 / 5197 - 201 Marine Geologie Tel.: +49 381 / 5197 - 351 Dem IOW stehen zwei Forschungsschiffe zur Verfügung: Personal: Anzahl Mitarbeiter rd. 120 Jahresetat: rd. 20 Mio DM Das Institut für Ostseeforschung Warnemünde ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Es wird gemeinsam vom Bund und dem Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
Institut für Diabetes "Gerhard Katsch" Karlsburg e.V. Die Geschichte des Institutes reicht bis zur Gründung des 1. Deutschen
Diabetikerheimes durch Prof. Katsch in Garz auf Rügen im Jahr 1930. Unser Leistungspektrum:
Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben.Zu unserem Selbstverständnis als Kooperationspartner, Dienstleister und kompetenter Partner für experimentelle Untersuchungen gehört auch die Aufnahme und Pflege von Kontakten. Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert, sind noch Fragen offen geblieben oder möchten Sie Ihre Meinung, spezielle Wünsche und hilfreiche Hinweise an uns richten, dann nutzen Sie bitte die folgenden Kommunikations Angebote:
Max-Planck-Institut
für Plasmaphysik Das Teilinstitut Greifswald des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching wurde 1994 gegründet. Hier entsteht gegenwärtig die Fusionsanlage WENDELSTEIN 7-X, die weltweit größte und fortgeschrittenste Anlage ihrer Bauart. Forschungsziel ist es, die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk zu erforschen, das - ähnlich wie die Sonne - Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen erzeugt. Das Teilinstitut Greifswald beherbergt vier der insgesamt zwölf wissenschaftlichen Bereiche des IPP:
Die wissenschaftlichen Direktoren des Greifswalder IPP wurden zugleich als Professoren an die Universität Greifswald berufen. Sie erfüllen ihre Forschungsaufgaben im IPP, die Aufgaben in der Lehre an der Universität. Zusammen mit der Universität hat das IPP-Teilinstitut in Greifswald ein internationales Forschungs- und Lehrzentrum für Plasmatechnologie und Fusionsforschung aufgebaut. Der interdisziplinäre Forschungsansatz dieser International-Research School "Bounded Plasmas" umfaßt sowohl Plasmaphysik und Fusionsforschung als auch Grenzflächenforschung und Computer-Physik. Mit einbezogen in die Research School ist das Greifswalder Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik (INP). Fusionsforschung mit WENDELSTEIN 7-X Das Experiment WENDELSTEIN 7-X hat die Aufgabe, die Kraftwerkseignung von Fusionsexperimenten des Typs "Stellarator" zu zeigen. Die Planungen bauen auf den Ergebnissen des Garchinger Vorgängers WENDELSTEIN 7-AS auf. Von bisherigen Stellaratoren unterscheidet sich WENDELSTEIN 7-AS durch ein neuberechnetes, physikalisch verbessertes Magnetfeld, das durch ebenfalls neuartige Spulen erzeugt wird. Der in Greifswald entstehende Nachfolger, die vollständig optimierte Anlage WENDELSTEIN 7-X, soll das im IPP entwickelte Bauprinzip für den Magnetfeldkäfig testen. Kernstück der Anlage ist das Spulensystem aus 50 besonders geformten, supraleitenden Magnetspulen. Der erzeugte Magnetfeldkäfig soll ein Plasma einschließen, das mit Temperaturen bis 100 Millionen Grad überzeugende Schlüsse auf die Kraftwerkseigenschaften der Stellaratoren ermöglicht, ohne ein bereits energielieferndes Fusionsplasma herzustellen. Die Prototyp-Teile - Supraleiterkabel, Testspule und Teilstück des Kryostaten - sind fertiggestellt und getestet; alle wesentlichen Bauteile sind in Auftrag gegeben. Die Entwicklung und Bereitstellung der Mikrowellenheizung hat das Forschungszentrum Karlsruhe übernommen; das Forschungszentrum Jülich beteiligt sich an der Entwicklung von Messgeräten. Darüber hinaus arbeitet das Teilinstitut mit zahlreichen internationalen und deutschen Forschungseinrichtungen zusammen, darunter die Universität Rostock, die Fachhochschule Stralsund und die Fachhochschule Neubrandenburg. Nach beendetem Personalaufbau wird das IPP-Teilinstitut Greifswald rund 300 Mitarbeiter beschäftigen. Finanzierungsträger sind der Bund, das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fusionsprogramms.
Als weltweit einziges Institut entwickelt das IPP die beiden Haupttypen von Fusionsanlagen - Tokamak und Stellarator - parallel zueinander, was den direkten Vergleich möglich macht: In Garching betreibt das IPP den Tokamak ASDEX Upgrade - die größte deutsche Fusionsanlage - sowie bis Herbst 2002 den Stellarator WENDELSTEIN 7-AS. Im Teilinstitut Greifswald, wo man sich auf die Weiterentwicklung der Stellaratoren konzentriert, entsteht der Nachfolger WENDELSTEIN 7-X.
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