Hochschule
Wismar Die Gründung der Fachhochschule Wismar am 1. Oktober 1992 mußte nicht beim Stand Null erfolgen, denn die Ingenieurausbildung hat in der Ostseestadt eine fast neunzigjährige Tradition; mit der Seefahrtausbildung wurde in Mecklenburg-Vorpommern vor 150 Jahren begonnen, und auch die gestalterische Ausbildung baute auf Vorhandenem auf. Auf dem Campus in Wismar sind fünf Fachbereiche (Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik, Wirtschaft) angesiedelt. Hier befinden sich auch die Bibliothek und die meisten Lehr- und Laborgebäude. Die Mensa und die Studentenwohnheime liegen in der Nähe des Campus. In den Außenstellen Warnemünde und Heiligendamm sind die Fachbereiche Seefahrt und Design/Innenarchitektur untergebracht. Wismar ist die größte Fachhochschule in Mecklenburg-Vorpommern. Vorgesehen ist der Ausbau auf 3100 Studienplätze sowie die räumliche Konzentration auf die Standorte Wismar und Warnemünde. Außer den traditionellen Studienmöglichkeiten werden neue Studiengänge wie Verfahrens- und Umwelttechnik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht sowie ein nautisches Studium für Studierende ohne Schiffsmechanikerausbildung angeboten werden. Große Bedeutung hat die Zusammenarbeit mit 30 ausländischen Partnereinrichtungen. Außer ersten Kontakten gibt es schon eine Reihe konkreter Projekte sowie Möglichkeiten für Teilstudien und Auslandspraktika; internationale Studiengänge werden vorbereitet. Sehr bald nach der Umstrukturierung von der früheren Technischen Hochschule zur Fachhochschule wurden dank einer sehr guten Infrastruktur und einer modernen laborativen Ausstattung Forschungsarbeiten wieder aufgenommen und neue Forschungsprojekte begonnen. Durch Berufungen aus ganz Deutschland konnten erfahrene Professoren gewonnen werden. Das führte zu neuen Lehrveranstaltungen und innovativen Studiengängen. Gleichzeitig gab dies neue Impulse für laufende und künftige Forschungsarbeiten. Die Hansestadt Wismar wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt und hatte eine sehr wechselvolle Geschichte. Drei große Kirchen im Stil der norddeutschen Backsteingotik, reich verzierte Bürgerhäuser, gut erhaltene Speicher und sehenswerte Einzelbauwerke haben das Stadtbild geprägt. Wismar hat 50000 Einwohner und ist dank seiner reizvollen Umgebung und der Lage im Städtedreieck Schwerin-Rostock-Lübeck an der Ostsee ein idealer Studienort. Fachhochschule Stralsund Die Fachhochschule Stralsund wurde 1991 gegründet. Eine Hochschule wie jede andere ist sie aber trotzdem nicht. Sie ist eine Campus-Hochschule. Alle Hörsäle, Seminar und Laborräume, aber auch die Bibliothek, die Mensa, die Sportanlagen und der größte Teil der Studentenunterkünfte sind auf dem parkähnlichen Gelände der Fachhochschule gelegen, in unmittelbarer Nähe des Strelasunds - mit dem traumhaften Blick auf die Insel Rügen. Die meisten Gebäude und Einrichtungen sind inzwischen rekonstruiert und modernisiert. Der Fachbereich Maschinenbau verfügt über den ersten Hochschulneubau des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Neubauten sind in Planung bzw. im Bau.
Der Technologietransfer wird an der Fachhochschule Stralsund in der Technologie-
Mitarbeiter, zuständig für das Sachgebiet Technologietransfer und Praktikumsangelegenheiten
Fachhochschule Neubrandenburg Die Fachhochschule Neubrandenburg wurde 1991 gegründet. Ihr inhaltliches Profil ist durch Lehre und Forschung in naturwissenschaftlich - technischen und sozialwissen-schaftlichen Bereichen geprägt. Die ingenieurwissenschaftlichen Bereiche Bauingenieur- und Vermessungswesen, Agrarwirtschaft und Landespflege sowie Technologie offerieren in ihren Studienplänen sowohl traditionelle als auch auf die spezifisch ökologischen und landwirtschaftlichen Entwicklungsbedürfnisse der Region ausgerichtete Lehrinhalte. Weiter gibt es an der Fachhochschule Neubrandenburg den Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. Er bietet die Studiengänge "Soziale Arbeit" und "Pflege und Gesundheit" Mit dem Studiengang "Pflege und Gesundheit" gehört die Neubrandenburger Fachhochschule zu einer der wenigen Hochschulen Deutschlands, die Studierende für die Bewältigung der wachsenden Aufgaben im Bereich Pflege qualifiziert. Durch die Errichtung modernster Laborgebäude (die Übernahme des Gebäudes für das Bauingenieur- und Vermessungswesen erfolgte im Wintersemester 1998 / 99; Baubeginn eines entsprechenden Gebäudes für die Studiengänge Agrarwirtschaft und Landespflege sowie Lebensmitteltechnologie ist noch 1999) verbessert die Hochschule nicht nur die materiell - technische Basis für ein Studium mit hohem Praxisbezug, sondern sie ermöglicht es auch, eine noch größere Vielfalt aktiver Forschungsvorhaben zu realisieren. Großen Wert legt sie auf die Förderung innovativer Bereiche in ihrem unmittelbaren Umfeld. So gibt es eine enge Kooperation mit dem Zentrum für Lebensmitteltechnologie des Landes Mecklenburg-Vorpommern GmbH und der Erziehungsberatungsstelle e.V. Stetig erweitert die Fachhochschule Neubrandenburg ihre Verbindungen in das Ausland. Zur Zeit unterhält sie Kontakte zu 31 Hochschulen in 20 Ländern. Auskünfte zu Forschungsangelegenheiten und zum Wissenstransfer an der Fachhoch-schule Neubrandenburg erteilt der Beauftragte für Transferangelegenheiten
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