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Ausgabe 58 des Magazins research*eu Ergebnisse – Bohrungen im ewigen Eis: Ein Blick in die Vergangenheit

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Ausgabe 58 des Magazins research*eu Ergebnisse – Bohrungen im ewigen Eis: Ein Blick in die Vergangenheit
In den frühen 1950er Jahren begannen einige Pionierwissenschaftler an Orten wie Alaska, Grönland oder der Antarktis mit den ersten Eiskernbohrungen. Auch Jahrzehnte später liefern uns Eisbohrkerne noch wichtige Informationen – und zwar nicht nur über die Vergangenheit unseres Planeten, sondern indirekt auch über seine Zukunft. Aus Sorge hinsichtlich der Folgen der ungezügelten CO2-Emissionen und des resultierenden Klimawandels hoffen Wissenschaftler, dass anhand dieser Informationen bessere Klimamodelle entwickelt werden können.

Der EU sind Eiskernbohrungen nicht neu. Das von der Europäischen Kommission mitfinanzierte EPICA-Projekt (European Project for Ice Coring in Antarctica) trug wesentlich dazu bei, die im antarktischen Eis gespeicherten Informationen zu Klima und Atmosphäre vollumfänglich zu erfassen. Anschließend verglichen die Projektmitglieder diese Informationen mit Daten aus Grönland, die dort auf gleiche Weise erhoben wurden. So wurden wertvolle Erkenntnisse zu natürlichen Klimaschwankungen und den Hintergründen rapide stattfindender klimatischer Veränderungen gesammelt, die sich in der letzten Eiszeit ereigneten.

Diese Forschungsarbeiten wurden und werden innerhalb von insgesamt 21 Projekten unternommen, die unter den beiden Rahmenprogrammen RP7 und Horizont 2020 finanziert wurden. Da nun der Winter hereingebrochen ist und einige dieser Projekte in Kürze abgeschlossen werden, entschied sich die CORDIS-Redaktion dazu, sieben dieser Projekte näher vorzustellen. Von den Spuren kosmischen Staubs über Waldbrände bis hin zu abrupten Klimaveränderungen und dem in den Meeren gespeicherten Kohlenstoff sind diese Projekte auf Phänomene gerichtet, die mithilfe von Eiskernbohrungen näher erforscht werden können.

Weitere Themen dieser Ausgabe sind:

- Neues Knochenregenerationsverfahren fördert die Heilung von Brüchen
- Wie kann die Struktur des Finanzsystems besser auf die Anforderungen der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt ausgelegt werden?
- Produktion von Graphit und Wasserstoff aus Lebensmittelabfällen
- Magnetische Messungen erklären Verschiebungen am Meeresgrund
- Das menschliche Gehirn – der Schlüssel zu besserer künstlicher Intelligenz
- Optimierte Arbeitsabläufe in Betrieben dank Berücksichtigung der Erfahrungswerte der Mitarbeiter
- Neues Sensorgerät für die Lebensmittelindustrie
- Spin-Nanosysteme führen zu einem neuen Typ von Quantenbit

Das Magazin research*eu Ergebnisse ist die wichtigste Informationsquelle für alle Ergebnisse EU-geförderter Forschungsprojekte. Es befasst sich mit einer Vielzahl von Themen, darunter Biologie und Medizin, Umwelt, Energie, Verkehr, IKT, industrielle Technologien, Sozialwissenschaften und der Weltraum. Es erscheint zehnmal jährlich in englischer Sprache.

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Quelle: Gestützt auf Informationen aus dem Magazin research*eu Ergebnisse Ausgabe 58

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