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Vorheriges Programm

PRE-FUSION 1C

Nachfolgeprogramm

PRE-FUSION 3C

Programmfinanzierung

EUR 33,9 million
Studie von in dichtem Hochtemperatur-Plasma beobachteten Vorgngen und Einschliemechanismen fr das bessere Verstndnis von Plasmaeigenschaften im allgemeinen und von in einem Magnetfeld eingeschlossenen Plasma insbesondere.

Kurzbeschreibung

Dieses zweite Programm ber Kernfusion war Bestandteil des zweiten gemeinschaftlichen Forschungs- und Ausbildungsprogramms auf dem Gebiet der Kernenergie. Wie bei dem ersten Programm erfolgte die Durchfhrung gem dem Vertrag von 1957 ber die Einrichtung einer Europischen Atomenergie-Gemeinschaft (Euratom).

Unterteilung

- Studie der Vorgnge in durch Schnellentladung erzeugtem dichtem Hochtemperaturplasma;
Studie des Mechanismus der Einschlieung in faststationren Gerten und der Stabilitt der Einschlieung.

Ausführung

Der 1957er Euratom-Vertrag legte die Einrichtung einer Gemeinsamen Kernforschungsstelle durch die Kommission nach entsprechenden Beratungen mit dem Wissenschaftlichen und Technischen Ausschu fest. Damit sollte die Realisierung des gemeinschaftlichen Forschungs- und Berufsbildungsprogramms und anderer, der Forschungsstelle zugeordneten, Aufgaben gewhrleistet werden. Der Vertrag gab der Kommission des weiteren die Befugnis, Mitgliedstaaten, Personen oder Unternehmen, sowie Drittlnder, internationale Einrichtungen oder Staatsangehrige von Drittlndern mit der Durchfhrung bestimmter Teile des Programms zu beauftragen.

Zum Zwecke der Koordinierung und ergnzend zu den in den Mitgliedstaaten laufenden Forschungsarbeiten erteilt der Vertrag der Kommission die Befugnis, von Mitgliedstaaten, Personen oder Unternehmen die Mitteilung von Angaben ber ihre Programme zu verlangen. Die Kommission kann sich nach einer angemessenen Begutachtung zu diesen Programmen uern, damit berflssige doppelte Anstrengungen vermieden werden knnen, und um die Forschung auf Gebieten zu frdern, die nicht ausreichend abgedeckt sind. Zur Frderung der ihr mitgeteilten Forschungsprogramme kann die Kommission im Rahmen von Forschungsauftrgen finanzielle Untersttzung gewhren und (kostenlos oder gegen Zahlung) verfgbare Strahlenquellen oder besondere Spaltstoffe liefern und Mitgliedstaaten, Personen oder Unternehmen (kostenlos oder gegen Zahlung) Anlagen, Ausrstungen oder Experten zur Untersttzung zur Verfgung stellen. Sie kann auch Vertreter ffentlicher und privater Forschungsstellen und Experten, die sich mit Forschung auf den gleichen oder verbundenen Gebieten befassen, fr den gegenseitigen Informationsaustausch und zu Beratungszwecken zusammenrufen.

Whrend des zweiten fnfjhrigen Forschungs- und Berufsbildungsprogramms erfolgte die Weiterentwicklung der Einrichtungen der Gemeinsamen Kernforschungsstelle in Ispra, Karlsruhe, Petten und Geel. Kernfusionsforschung wurde sowohl von der Forschungsstelle als auch von Vertragsunternehmen betrieben, insbesondere auf der Basis von Assoziierungsvertrgen.

Der Gesamthaushalt fr das zweite Fnfjahresprogramm wurde zunchst mit 445,5 Mio. Verrechnungseinheiten (VE) festgelegt, davon 20,5 Mio. VE als bertrag aus dem ersten Programm. Von dieser Summe wurden 31 Mio. VE fr Kernfusions- und Plasmaphysik-Forschung eingestellt. Sptere Anpassungen in den Jahren 1965 und 1967 fhrten zu einer Erhhung des Haushalts auf 455 Mio. VE und des Haushalts fr Kernfusions- und Plasmaforschung auf 33,9 Mio. VE.

Der Vertrag legt die Vorlage beim Rat von Jahresberichten der Kommission ber die Durchfhrung des Forschungs- und Berufsbildungsprogramms fest, sowie die Information des Wirtschafts- und Sozialausschusses ber den allgemeinen Verlauf. Zur Verbreitung von Informationen, ber die die Kommission verfgungsberechtigt ist, kann die Kommission Lizenzen und Unterlizenzen zu mit den Lizenznehmern zu vereinbarenden Bedingungen und Bestimmungen vergeben.

Fachgebiete

Kernfusion
Datensatznummer: 103 / Zuletzt geändert am: 1992-12-14