Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Nachfolgeprogramm

JRC-MEASTEST 1C

Programmfinanzierung

EUR 34,6 million

Referenz zum Amtsblatt

L 286 von 1988-10-20

Rechtsrahmen

88/521/EEC von 1988-10-14
Erweiterung der Fähigkeit zur Vorhersage der Restlebenszeit von Strukturen und Verständnis des Verhaltens von Strukturen, die starker Belastung ausgesetzt sind, durch Nutzung von Schadensmeßtechniken und Verfahren zur Evaluierung von Materialeigenschaften, damit die Verarbeitungsindustrie der Gemeinschaft besseren Zugang zu einem breiten Spektrum fortgeschrittener Werkstoffe erhält und diese Werkstoffe kostengünstig hergestellt werden.

Kurzbeschreibung

Teil des Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (1987-1991) im Rahmen Unteraktivität 3.4 : "Technische Normen, Meßmethoden und Refernzmaterialien".

Bestehende physikalische Verfahren und Techniken werden für die zerstörungsfreie Schadensmessung und zur Evaluierung der dynamischen Eigenschaften von Werkstoffen eingesetzt. Das Ziel ist die Konstruktion von Modellen zur Vorhersage der betrieblichen Zuverlässigkeit und Restlebenszeit von Komponenten und Baugruppen in großen Strukturen.

Die Prüfungskapazität wird erweitert durch die Konstruktion einer Reaktionswand oder von Strukturmodellen in natürlicher Größe.

Unterteilung

Zwei Aspekte:

- Vorhersage der Restlebenszeit von Strukturen:
Forschung über strukturelle Werkstoffe und Komponeneten in nichtnuklearen Industrien, die im Labor für strukturelle Zuverlässigkeitsuntersuchung durch Wissenstechnik (STRIKE) durchgeführt werden, das für den Zweck der Lebensvorhersage von Komponenten in Ispra eingerichtet wurde;

-Untersuchung des nichtlinearen Verhaltens von Strukturen, die starker dynamischer Belastung ausgesetzt sind:
Formulierung von verbesserten Designspezifikationen und Zuverlässigkeitsbewertung in solchen Bereichen wie Bauwesen, Maschinenbau, Kerntechnik, Chemotechnik, Küsten- und Offshoretechnik.

Ausführung

Die Kommission ist mit Unterstützung des Aufsichtsrats der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) für die Durchführung des Programms verantwortlich, das vom Institut für Sicherheitstechnologie der GFS in Ispra ausgeführt wird.

Die Kommission trägt dafür Sorge, daß in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat regelmäßig Konsultationen mit den zuständigen beratenden Management- und Koordinierungsausschüssen oder gleichwertigen Ausschüssen stattfinden, damit eine enge Koordinierung zwischen den im Kostenteilungswege durchgeführten Vorhaben der Gemeinschaft und den entsprechenden Tätigkeiten der GFS in dem Bestreben um ein kohärentes Vorgehen gewährleistet ist.

Die Kommission legt dem Europäischen Parlament und dem Rat vor dem 31. März einen Bericht über die Durchführung des Programms vor. Das Programm wird von einer Gruppe externer Sachverständiger bewertet, die von der Kommission nach Anhörung des Aufsichtsrats eingesetzt wird.
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