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Rahmenprogramm

FP1-FRAMEWORK 1C

Vorheriges Programm

PRE-BEP

Nachfolgeprogramm

FP2-BRIDGE

Programmfinanzierung

EUR 75 million

Referenz zum Amtsblatt

L 83 von 1985-03-05

Rechtsrahmen

85/195/ von 1985-03-12
Aufbau einer unterstützenden Infrastruktur für biotechnologische F&E in Europa, Abschaffung der die Nutzung moderner Biologie in Industrie und Landwirtschaft hindernden Engpässe durch Forschung und Ausbildung sowie Bewertung der möglicherweise damit verbundenen potentiellen Biorisiken.

Kurzbeschreibung

Als Bestandteil des Ersten Rahmenprogramms (1984-1987) unter Teilaktivität 2.3.: "Biotechnologien" wurde dieses zweite Gemeinschaftsprogramm auf dem Gebiet der Biotechnologie durch das neue Element der Konzertierung geprägt. Darüber hinaus wurden neue, "Europäische Laboratorien ohne Grenzen" (ELWW) genannte Einrichtungen mit der Erfüllung bestimmter Aufgaben im Rahmen des Programms betraut. Neun dieser Aufgaben wurden der Abteilung Konzertierung der Biotechnologie in Europa (CUBE) übertragen.

Unterteilung

Zwei Aktionen:

- Forschung und Ausbildung:
. Flankierende Maßnahmen für F&E in der Biotechnologie:
Forschung im Bereich der Bioinformatik und Sammlung biotischer Stoffe;
. Grundlegende Biotechnologie:
Zwei COST-Maßnahmen (primäre aquatische Biomasse ((Makromeeresalgen)) und In-vitro-Pflanzenkulturen) unter Berücksichtigung von Forschung und Ausbildung sowie Beteiligung an der Tätigkeit der Arbeitsgruppe Technologie, Wachstum und Beschäftigung;

- Konzertierung:
Verbesserung von Standards und Fähigkeiten in den Biowissenschaften sowie Steigerung der strategischen Effektivität ihres Einsatzes zur Erreichung sozialer und wirtschaftlicher Ziele der Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten.

Ausführung

Die Kommission war, unterstützt von dem Verwaltungs- und Koordinierungsausschuß (BVK) Biotechnologie, für die Durchführung des Programms durch Vertragsforschung, Ausbildung und konzertierte Aktionen verantwortlich.
%An industrielle Organisationen, Forschungslabors und Universitätsinstitute wurden einzeln oder gemeinschaftlich Verträge mit Kostenteilung vergeben. Verträge, die technologische Ressourcen von Unternehmen und Institutionen aus verschieden Mitgliedstaaten vereinten, wurde Vorrang eingeräumt. Zwischen den beteiligten Mitgliedstaaten und der Gemeinschaft fand ein regelmäßiger Informationsaustausch über die im Rahmen konzertierter Aktionen durchgeführten Forschungsarbeiten statt.

Die Gemeinschaft war befugt, mit an der europäischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung (COST) beteiligten Drittstaaten bzw. mit internationalen Organisationen Vereinbarungen abzuschließen, um eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen den konzertierten Aktionsprojekten der Gemeinschaft und den entsprechenden Programmen solcher Staaten bzw. internationalen Organisationen sicherzustellen.

Im zweiten Jahr wurde das Programm überprüft und die Ergebnisse an den Rat sowie das Europäische Parlament weitergeleitet.

Fachgebiete

Biotechnologie
Datensatznummer: 118 / Zuletzt geändert am: 2000-06-05