Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Vorheriges Programm

FP1-RACE 0

Nachfolgeprogramm

FP3-RACE 2

Programmfinanzierung

EUR 550 million

Referenz zum Amtsblatt

L 16 von 1988-01-21

Rechtsrahmen

88/28/CEE von 1987-12-14
Zur Förderung der internen und externen Wettbewerbsfähigkeit der gemeinschaftlichen Telekommunikationsindustrie, um die Benutzer so mit preisgünstigen fortgeschrittenen Telekommunikationstechnologien auszustatten, insbesondere was die Einführung kommerziell lebensfähiger integrierter Breitbankommunikation in einer Anzahl von Mitgliedstaaten bis 1996 betrifft.

Kurzbeschreibung

Teil des Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (1987-1991) unter Unteraktivität 2.2: "Telekommunikation".

Das Programm konzentriert sich auf die Einführung der Integrierten Breitbankommunikation (IBC) in der gesamten Gemeinschaft in Übereinstimmung mit der nationalen Einführung dienstintegrierter Digitalnetze (ISDN), beginnend im Jahr 1995. Es erfaßt alle Aspekte erdgebundener Netze, der Satelliten- und Mobiltelekommunikation und umfaßt Schmalbandnetze und Verteilnetze aller Art sowie spezifische Breitbandnetze.

RACE befaßt sich letztlich mit Diensten, deren Bestimmung und deren Nutzung durch Endbenutzer.

Unterteilung

Drei Teile:

- IBC-Entwicklungs- und -Implementierungsstrategien:
Zusammenhängend mit der Entwicklung funktioneller Angaben, den Systemen und betrieblicher Forschung in Richtung der Bestimmung von Vorschlägen für IBC-Normen und der analytischen Arbeit zur Schaffung der Kompatibilität für IBC-Ausrüstung und -Dienste;

- IBC-Technologien:
Technologische Kooperation im F&E-Entwicklungsstadium, die Schlüsselanforderungen neuer Technologien für kostengünstige Verwirklichung von IBC-Ausrüstung und -Diensten behandelt;

Prä-normative funktionelle Integration:
Im Zusammenhang mit pränormativer Kooperation bei der Verwirklichung eines "offenen Prüfungsumfeldes" in bezug auf funktionelle Spezifikation und Normungsvorschläge.

Ausführung

Die Implementierung wird durch die Kommission mit Hilfe eines Komitees überwacht, das sich aus zwei Vertretern jedes Mitgliedstaates unter Vorsitz eines Kommissionsvertreters zusammensetzt.

Die Vorschläge für Projekte werden in der Regel als Antwort auf eine offene Einladung zur Ausschreibung unterbreitet. Projekte haben im Normalfall die Form von Verträgen mit Kostenbeteiligung. Im Normalfall wird erwartet, daß die Vertragnehmer mindestens 50% der Gesamtkosten tragen. Jedes Projekt muß mindestens zwei industrielle Partner aus mindestens zwei Mitgliedstaaten umfassen. Nach Beratung mit dem Komitee bestimmt die Kommission die Verfahren (einschließlich der Vertraulichkeitsregeln) für den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten, der Kommission und den Zulieferanten.

Projekte können Organisationen und Unternehmen aus europäischen Drittländern umfassen, mit denen Vereinbarungen über wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit abgeschlossen worden sind. Die Verfahren für Kooperation mit COST-Aktionen in verwandten Forschungsbereich wurden bestimmt.

Nach 30 Monaten wurden die Ergebnisse des Programms durch die Kommission geprüft und dem Europäischen Parlament und dem/den Rat/Mitgliedstaaten Bericht erstattet. Außerdem wird am Ende des ersten Fünfjahreszeitraums ein Bericht über die Leistung und Ergebnisse unterbreitet.
Datensatznummer: 125 / Zuletzt geändert am: 2000-06-05