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  • Spezifisches Forschungs- und Entwicklungsprogramm (EWG) auf dem Gebieten der industriellen Fertigungstechnologien und fortschrittlichen Werkstoffanwendungen BRITE/EURAM), 1989-1992

Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Vorheriges Programm

FP1-BRITE

Nachfolgeprogramm

FP3-BRITE/EURAM 2

Programmfinanzierung

EUR 499,5 million

Referenz zum Amtsblatt

L 98 von 1989-04-11

Rechtsrahmen

89/237/CEE von 1989-03-14
Zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der gemeinschaftlichen Industrien, durch deren Versorgung mit Werkstoffen und Fertigungstechnologien erforderlich für innovative Produkt- und Verfahrensentwicklung durch die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungsorganisationen und Technologietransfer zwischen Sektoren, inbesondere denjenigen mit einer hohen KMU-Vorherrschaft.

Kurzbeschreibung

Teil des Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (1987-1991) unter Aktivität 3: "Modernisierung industrieller Sektoren". Das Programm umfaßt industrielle Technologien (BRITE), fortschrittliche Werkstoffe (EURAM) und Luftfahrt.

Das Hauptinstrument zur Erreichung seiner Ziele ist gemeinsame grenzüberschreitende F&E, die eine Bereitstellung der für bessere Produkte und Verfahren erforderlichen technologischen Werkzeuge ermöglicht. Dies beinhaltet die Entwicklung und Anwendung neuer Werkstoffe und Verfahrenstechnologien und die stärkere Anwendung anderswo entwickelter industrieller Technologien.

Unterteilung

Fünf Bereiche:

- Fortschrittliche Werkstofftechnologien:
Entwicklung, Verarbeitung und Anwendung verbesserter oder neuer Werkstoffe und Verbundstoffe basierend auf Metallen, Polymeren und nichtmetallischen Werkstoffen;

- Konstruktionsverfahren und Versicherung für Produkte und Verfahren:
Techniken zur Verbesserung der Produktqualität und der Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit von Strukturen und Systemen sowie die Entwicklung von Sensorwerkstoffen;

- Anwendung von Fertigungstechnologien:
Dazu werden auf weniger fortschrittliche Herstellungsindustrie - insbesondere auf KMU - abzielende physikalische Verfahrensmodellierung, flexible Werkstoffe, Produkt- und Verfahrensentwicklung und Technologietransfer gehören;

Technologien für Herstellungsverfahren:
Verbesserung der Techniken für Verbindung und Montage, Oberflächenbehandlungen, chemische Verfahren und Teilchentechnologie;

Spezifische Aktivitäten in Zusammenhang mit Luftfahrt:
Entwicklungstechnologische Forschung einschließlich Aerodynamik, Akustik, Flugzeugsysteme und -ausrüstung und Antriebssysteme.

Ausführung

Die Kommission trägt mit Hilfe eines Komitees, das sich aus Vertretern der Mitgliedstaaten unter Vorsitz eines Kommissionsvertreters zusammensetzt, die Verantwortung für die Implementierung des Programms. Sie verbreitet Informationspakete in allen Sprachen der Gemeinschaft zusammen mit der Einladung zur Teilnahme, um die Chancengleichheit für Unternehmen, Universitäten und Forschungszentren in den Mitgliedstaaten zu gewährleisten.

Das Programm wird in erster Linie durch Verträge mit Kostenbeteiligung durchgeführt, die im Anschluß an ein Auswahlverfahren basierend auf Aufrufen zur Einreichung von Vorschlägen vergeben werden. Es wird erwartet, daß jeder Vertragnehmer einen bedeutenden Projektbeitrag leistet und einen wesentlichen Anteil der Kosten trägt, wovon im Normalfall 50% durch die Gemeinschaft getragen werden.

Projektarten (für BRITE und EURAM):
- Angewandte industrielle Forschung;
- Fokussierte Grundlagenforschung;
- Machbarkeitspreise für KMU;
- Koordinierte Aktivitäten.

Im Fall der Luftfahrtforschung ist ein Arbeitsprogramm eingericht worden, das die genauen Ziele definiert und die Prioritätsthemen bestimmt.

Die Kommission gewährleistet die Kooperation mit COST-Aktionen durch den regelmäßigen Informationsaustausch zwischen dem Komitee und dem betreffenden COST-Managementausschuß.

Wo Rahmenabkommen für wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit abgeschlossen worden sind, können die in diesen Ländern gegründeten Organisationen und Unternehmen auf Grundlage der gegenseitigen Vorteilsnahme Partner in einem Projekt werden.

Die Kommission wird das Programm im Verlauf der Implementierung prüfen und dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht unterbreiten. Dieser Bericht wird - wo erforderlich - durch Vorschläge für die Ergänzung oder Erweiterung des Programms. Außerdem wird ein abschließender Evalutaionsbericht unterbreitet.
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