Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Nachfolgeprogramm

JRC-ADVMAT 2C

Programmfinanzierung

EUR 60,5 million

Referenz zum Amtsblatt

L 286 von 1988-10-20

Rechtsrahmen

88/521/EEC von 1988-10-14
Unterstützung der Gewährleistung, daß die Industrien der Gemeinschaft besseren Zugang zu kostengünstig produzierten fortgeschrittenen Werkstoffen haben, und Förderung der weiteren Angleichung in den Bereichen Industrie und Energie.

Kurzbeschreibung

Teil des Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (1987-1991) unter Unteraktivität 3.2.: "Fortgeschrittene Werkstoffe".

Die von der GFS-Einrichtung in Petten geplanten Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf Teilkomponenten von Legierungen unter komplexen Kriechbedingungen, das Verhalten von Hochtemperaturkeramik in korrodierenden Atmosphären und die mechanischen Eigenschaften und Korrosion von Baustählen und Legierungen bei hohen Temperaturen unter simulierten Umweltbedingungen.

Die in der Anlagein Ispra ausgeführten Tätigkeiten umfassen Bewertungen der Eigenschaft und Leistung von verbesserten koventionellen Werkstoffen sowie von fortgeschrittenen Struktur- und Funktionswerkstoffen wie Edelstahl, intermetallische Verbindungen, Verbundwerkstoffe und Keramik. Außerdem wurde ein Anfang gemacht im Verständnis der Strukturen und Eigenschaften von Legierungen und keramischen Werkstoffen auf atomarer Ebene.

Die Datenbank für Hochtemperaturwerkstoffe (HTM-DB) wird auf andere Werkstoffe einschließlich Keramik erweitert.

Unterteilung

Vier Bereiche:

- Strukturwerkstoffe (Eigenschaften, Leistung, Bestimmung der Merkmale, Verbesserung);

- Funktionswerkstoffe (Eigenschaften, Leistung, Bestimmung der Merkmale, Innovation);

- Modulation der Oberflächeneigenschaften und Oberflächenbehandlung für erhöhte Leistung;

- Daten und Informationsbetreuung für fortgeschrittene Werkstoffe.

Ausführung

Die Kommission ist mit Unterstützung durch den Aufsichtsrat der GFS verantwortlich für die Durchführung dieses Programms, das überwiegend in Petten und zum Teil in Ispra vom Institut für fortgeschrittene Werkstoffe der GFS ausgeführt wird.

Es finden regelmäßige Konsultationen mit den zuständigen Beratenden Verwaltungs- und Koordinierungsausschüssen (CGCs) oder entsprechenden Ausschüssen statt, um ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen bei Aktionen auf Kostenteilungsbasis einerseits und den Tätigkeiten der GFS andereseits in denselben Bereichen sicherzustellen.

Das GFS-Informationszentrum für Werkstoffe gewährleistet die frühe Verbreitung der Forschungsergebnisse und Daten an potentielle Nutzer und agiert als eine permanente Schnittstelle mit der Industrie.

Die Kommission legt dem Europäischen Parlament und dem Rat jährlich vor dem 31. März einen Bericht über die Durchführung dieser Entscheidung vor. Außerdem wird ein abschließender Evaluierungsbericht über die Forschung von einer Gruppe externer Sachverständiger unterbreitet, die von der Kommission eingesetzt wird.

Fachgebiete

Werkstofftechnik
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben