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  • Aktionsprogramm (EWG) zur Förderung von Innovationen in der Berufsbildung in der Folge des technologischen Wandels in der Europäischen Gemeinschaft (EUROTECNET), 1990-1994

Vorheriges Programm

ET-EUROTECNET 1

Referenz zum Amtsblatt

L 393 von 1989-12-30

Rechtsrahmen

89/657/EEC von 1989-12-18
Zur Förderung der Innovation auf dem Gebiet der grundlegenden und weiterführenden Berufsausbildung zur Anpassung an den laufenden und künftigen technologischen Wandel und seine Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeit und die erforderlichen Qualifikationen und Kenntnisse.

Kurzbeschreibung

Dieses zweite EUROTECNET Programm fußt wie das erste auf der Entschließung des Rates 63/266/EWG vom 2. April 1963 (ABl. Nr 63 vom 20.4.1963), in der die allgemeinen Grundsätze zur Verwirklichung einer gemeinschaftlichen Berufsbildungspolitik festgesetzt wurden.

Bei Konferenzen in London (5.-6. Dezember 1986) und Madrid (26.-27. Juni 1989) betonte der Europäische Rat sowohl die Bedeutung von Aktionen, die der Verbesserung der Ausbildung gewidmet sind sowie die fundamentale Bedeutung, die der Verbesserung von Humanressourcen durch Ausbildung im Hinblick auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zukommt. Der Rat verabschiedete 1987 ein drittes Aktionsprogramm für die Berufsausbildung Jugendlicher und ihre Vorbereitung auf das Erwachsenen- und Erwerbsleben (PETRA), wobei die Notwendigkeit hervorgehoben wurde, die Anpassungsfähigkeit von Berufsbildungssystemen im Hinblick auf rapiden technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Wandel weiterzuentwickeln. Die Mitteilung der Kommission an den Rat vom 18. April 1985, die im Nachgang zur Resolution des Rates vom 2. Juni 1983 (ABl. Nr. C 166 vom 25.6.1983) veröffentlicht wurde, zeigte die Bedeutung der Entwicklung von Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten im Hinblick auf die volle Wahrnehmung der sich aus neuen Technologien ableitenden Möglichkeiten im Rahmen von Berufsbildungssystemen.

Unterteilung

- Netzwerk nationaler oder grenzübergreifender innovativer Vorhaben, das der Entwicklung und Verbesserung von Berufsausbildungpolitiken und -systemen für die neuen Technologien in den Mitgliedstaaten dient;

- Gemeinschaftsmaßnahmen zur Unterstützung und Ergänzung dieser Maßnahmen, die durch die und innerhalb der Mitgliedstaaten ergriffen werden:
. Förderung der Anwendung innovativer Ansätze zur Anpassung grundlegender und weiterführender Berufsausbildung an technologischen Wandel;
. Durchführung von Forschung und Analyse zur Anpassung des Angebots grundlegender oder weiterführender Berufsausbildung an die Folgen des technologischen Wandels;
. Organisation einer Reihe von Informationskampagnen und -aktivitäten.

Ausführung

Mit Hilfe eines Ausschusses beratender Funktion, der sich aus Vertretern von den Mitgliedstaaten zusammensetzt, ist die Kommission für die Umsetzung des Programms zuständig, indem sie sich der Unterstützung durch das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) bedient. Sie muß den Beratungsausschuß über Berufsausbildung regelmäßig über die Entwicklung des Programms informiert halten und Übereinstimmung und Komplementarität mit anderen Gemeinschaftsprogrammen im Hinblick auf Berufsausbildung und/oder technologische Entwicklung sicherstellen.

Die Ergebnisse der einzelstaatlichen oder grenzübergreifenden Vorhaben, die durch die Maßnahmen der Mitgliedstaaten und der Kommission durchgeführt werden, werden während des ersten Halbjahres 1992 und des ersten Halbjahres 1994 einer objektiven externen Beurteilung unterzogen, und der Bericht dieser Beurteilung wird dem Rat, dem Europäischen Parlament sowie dem Wirtschafts- und Sozialausschuß unterbreitet, wobei die Finanzierungsabläufe des Programms hervorgehoben werden. Die Kommission muß diesen Gremien bis zum 30. Juni 1995 einen Abschlußbericht über die Ergebnisse des Programms vorlegen.

Die für die ersten drei Jahre des fünfjährigen Umsetzungszeitraums (1990-1994) erforderlichen Geldmittel werden auf ECU 7,5 Mio. geschätzt.
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