Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Nachfolgeprogramm

JRC-HTM 2C

Programmfinanzierung

EUR 8,5 million

Referenz zum Amtsblatt

L 153 von 1973-06-09

Rechtsrahmen

73/124/Euratom von 1973-05-14
Zum Verständnis der Mechanismen, die das Verhalten von Werkstoffen unter hohen Temperaturen in praktischen Anwendungen bestimmen und zur Anwendung des für Industrietechnologie gewonnenen Wissens, zur Bereitstellung von Information für die EWG und zur Förderung der Zusammenarbeit.

Kurzbeschreibung

Das Programm ist entsprechend der Entschließung des Rates vom 17. Dezember 1970 über die Einzelheiten der Annahme der Forschungs- und Ausbildungsprogramme aufgestellt worden (Amtsblatt Nr. L 16 vom 20.1.1971).

Angesichts des rapide wachsenden Interesses an neuen Energietechnologien, das ein Bedürfnis nach besserem Verständnis des Verhaltens von Werkstoffen unter sehr hohen Temperaturen hervorrief, wurde dieses Programm im Juli 1975 vom Ministerrat vereinbart, und trat formal am Anfang des Jahres in Kraft.

Das Programm wurde von der Einrichtung in Petten ausgeführt und folgendermassen definiert:
- Bewertung durch Experten, um den Bedarf der Industrie an fortgeschrittenen Feuerfestmaterialien zu bewerten und Prüfung der bereits in den Mitgliedstaaten und anderswo in der Welt vorhandenen Forschungs- und Entwicklungsprogramme;
- Grundlagenforschung als eine Erweiterung der bereits bei der GFS laufenden Arbeit, die Richtung dieser Forschung ist später im Licht der aus der Studienarbeit entstehenden Prioritäten zu prüfen;
- Im Mittelpunkt der angewandten Forschung standen an der industriellen Arbeit orientierte Themen die im Licht der Studienergebnisse zu bestimmen sind.

Über die gegenwärtigen Stand der Anwendung und Technologie von Hochtemperaturwerkstoffen wurde ein Weißbuch zusammengestellt, das Beiträge von anerkannten Experten auf dem Gebiet enthält.

Aus der Analyse der Studienergebnisse wurde ein detailliertes Arbeitsprogramm erstellt und wurde im Juni 1976 von einer Ad-hoc-Expertengruppe diskutiert.

Unterteilung

Sechs Gebiete:

- Auswirkung betrieblicher Umfelder auf mechanische Eigenschaften;

- Studie der Fehlermoden von Werkstoff bei hohen Temperaturen in Anlagen oder Ausrüstung;

- Untersuchung des Verhältnisses zwischen der Struktur von Werkstoffen zusammen mit der Studie der daran beteiligten grundlegenden Prozesse;

-Prüfung von Werkstoffen und Komponenten unter Betriebsbedingungen in einer großen Prüfeinrichtung;

- Evaluierung der technischen Codes und Praktiken für Hochtemperaturwerkstoffe;

- Softwaretätigkeiten.

Ausführung

Die Kommission, die vom Aufsichtsrat der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) unterstützt wurde, sorgte für die Durchführung des Programms und nahm dabei die Dienste der Gemeinsamen Forschungsstelle (Ispra) in Anspruch.

Fachgebiete

Werkstofftechnik
Datensatznummer: 247 / Zuletzt geändert am: 2000-06-05