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Vorheriges Programm

JRC-REACTSAFE 1C

Nachfolgeprogramm

JRC-REACTSAFE 3C

Programmfinanzierung

EUR 77,2 million

Referenz zum Amtsblatt

L 200 von 1977-08-08

Rechtsrahmen

77/488/CEE, Euratom von 1977-07-18
Verbesserung der Methodik der Sicherheitseinschätzung, Verbesserung der Anwendung dieser Methodik und Bestätigung der Annahmen und Schlußfolgerungen durch praktische Versuche.

Kurzbeschreibung

Die Einrichtung des zweiten mehrjährigen Programms über Reaktorsicherheit erfolgte gemäß dem Beschluß des Rats vom 17. Dezember 1970 über die Vorgehensweise bei der Einrichtung von Forschungs- und Ausbildungsprogrammen (Amtsblatt Nr. L 16 vom 20.1.1971). Nach einer ersten Laufzeit von vier Jahren (1977-1980) wurde dieses Programm mit Wirkung vom 1. Januar 1980 durch eines neues Vierjahresprogramm ersetzt, und nicht verwendete Mittel wurden dem neuen Programm zugeteilt.

Die Forschung auf diesem Gebiet beanspruchte 25 % der Forschungsanstrengungen der GFS, so daß es sich hierbei um das wichtigste Programm der GFS handelte. Damit kam auch die Priorität zum Ausdruck, die die Gemeinschaft der Forschung auf dem Gebiet der Reaktorsicherheit beigemessen hatte.

Dieses Aktivitätsgebiet wurde in steigendem Umfang in internationaler Anstrengung eingegliedert, um den erweiterten Erfahrungsaustausch optimal nutzen zu können. Die Auslegung des Programms erfolgte so, daß die Vorteile der Konzentration von Aktivitäten auf großangelegte Kernforschungsanlagen maximal zur Wirkung kamen.

Unterteilung

Sechs Projekte:

- Zuverlässigkeits- und Risikoeinschätzung;

- Studien von Störfällen außerhalb und innerhalb des Reaktors unter Verlust des Kühlmittels in Leichtwasserreaktoren;

- Die Thermohydraulik von Unterbaugruppen in flüssigmetallgekühlten schnellen Brütern;

- Durchschmelzen des Reaktorkerns und Wechselwirkungen zwischen Brennstoff und Kühlmittel;

- Dynamische Strukturbelastung und Reaktion;

- Verhinderung des strukturellen Versagens in Reaktoren.

Ausführung

Die Kommission war für die Durchführung des Programms verantwortlich. Dabei wurde sie vom Gouverneursrat der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) unterstützt. Die Forschungsarbeiten wurden bei der GFS in Ispra durchgeführt.

Fachgebiete

Kernspaltung - Sicherheit
Datensatznummer: 254 / Zuletzt geändert am: 2000-06-05