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Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Vorheriges Programm

FP1-ENVIRO 4C

Nachfolgeprogramm

FP3-ENV 1C

Programmfinanzierung

EUR 115 million

Referenz zum Amtsblatt

L 359 von 1989-12-08

Rechtsrahmen

89/625/CEE von 1989-11-20
Wissenschaftlich-technische Unterstützung der gemeinschaftlichen Umwelt- und sonstigen Maßnahmen durch verbesserte Produktivität, Qualität und Koordinierung (Vermeidung von Überschneidungen und Feststellung von Lücken) der Forschungsanstrengungen insgesamt mit dem Ziel, kurzfristig Problemlösungen zu entwickeln sowie mittel- und langfristig präventive und antizipatorische Maßnahmen zu erarbeiten.

Kurzbeschreibung

Bestandteil des Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (1987 - 1991) unter Teilaktivität 1.3: "Umwelt".

Bei STEP handelt es sich um eine Fortsetzung des Vierten Rahmenprogramms auf dem Gebiet des Umweltschutzes (ENVPROT 4C), während EPOCH Nachfolger des Dritten Programms zu Klimatologie und Naturkatastrophen ist (CLIMAT 3C).

Unterteilung

Zwei Programme:

- STEP:
. Umwelt und menschliche Gesundheit;
. Beurteilung der mit Chemikalien verbundenen Gefahren;
. Atmosphärische Vorgänge und Luftqualität;
. Wasserqualität;
. Schutz des Bodens und des Grundwassers;
. Ökosystemforschung;
. Schutz und Erhaltung des europäischen Kulturerbes;
. Technologien für den Umweltschutz.

- EPOCH:
. Zurückliegende Klimaverhältnisse und Klimaveränderung;
. Klimaprozesse und -modelle;
. Klimatische Auswirkungen und klimabezogene Gefahren;
. Erdbebengefahr.

Ausführung

Die Kommission - mit Unterstützung des Beratenden Verwaltungs- und Koordinierungsausschusses (BVKA) Umwelt und Klimatologie - ist zuständig für die Programmdurchführung im Wege kostenteiliger Forschungsverträge, konzertierter Aktionen, Koordinierung, Aufklärung und Schulung sowie Studien und Beurteilungen.

Die Programme stehen in der Gemeinschaft ansässigen Universitäten, Forschungsorganisationen, Industrieunternehmen - einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen - sowie Privatpersonen jeweils allein oder in beliebiger Zusammensetzung offen. Die Projekte müssen überstaatlich sein; im Rahmen der wissenschaftlichen Leitung der Programme werden die Projekte bei entsprechender Eignung zunehmend nach Themen- oder Unterthemengruppen zusammengefaßt und von einem federführenden Vertragspartner geleitet, der die Arbeit der teilnehmenden Forschungsteams koordiniert.

Bei kostenteiligen Verträgen beteiligt sich die Gemeinschaft in der Regel zu 50% an den Gesamtausgaben, jedoch kann dieser Anteil je nach Art bzw. Stand der Forschung variieren. Bei Beteiligung von Universitäten und Forschungsinstituten kann die Gemeinschaft bis zu 100% der Zusatzkosten übernehmen.

Kriterium für die Assoziation und Beteiligung von Drittstaaten, internationalen und nationalen Organisationen ist der gegenseitige Vorteil. Die Assoziation und Beteiligung europäischer Drittstaaten wird über die COST-Regelung sowie durch bilaterale Rahmenvereinbarungen mit EFTA-Ländern ermöglicht.

Im Dritten Jahr der Durchführung überprüft die Kommission die Programme und erstattet dem Europäischen Parlament sowie dem Rat Bericht. Zu einem späteren Zeitpunkt legt die Kommission eine abschließende Bewertung der erzielten Ergebnisse vor.
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