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FP6

FP6 - Mehrjähriges Rahmenprogramm 2002-2006 der Europäischen Gemeinschaft im Bereich der Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration als Beitrag zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums

Vorheriges Programm

FP5

Nachfolgeprogramm

FP7

Programmfinanzierung

EUR 17 883 million

Referenz zum Amtsblatt

L232/ von 2002-08-29

Rechtsrahmen

2002/1513/EC von 2002-06-27
Das Sechste FTE-Rahmenprogramm (RP6) bildet das wichtigste Finanzierungsinstrument als Beitrag zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums durch dessen Ausgestaltung und Stärkung. Das RP6 soll wissenschaftliche und technische Spitzenleistung, Wettbewerbsfähigkeit sowie Innovation in Hochschulen, Forschungszentren und der Industrie sowohl in als auch außerhalb der EU (insbesondere in den Beitrittsländern) fördern. Das ultimative Ziel des Europäischen Forschungsraums besteht in der Integration der EU-Forschung auf allen Ebenen, d.h. auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

Kurzbeschreibung

Das Sechste Rahmenprogramm wurde gemeinsam vom Europäischen Parlament und dem Rat im Juni 2002 mit einem Budget von 17,5 Milliarden Euro angenommen.
Umfangreiche Einzelheiten zu allen Entwicklungen bezüglich des Rahmenprogramms sowie eine ausführliche Aufschlüsselung des Budgets sind vom CORDIS-RP6-Webdienst abrufbar unter:
http://www.cordis.lu/fp6/

Unterteilung

Das Rahmenprogramm ist in zwei Spezifische Hauptprogramme unterteilt, wobei das erste Hauptprogramm "Integration und Stärkung des Europäischen Forschungsraums" sowohl lösungsorientierte Schlüsselmaßnahmen als auch horizontale Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Forschung enthält. Das Zweite Spezifische Hauptprogramm zielt auf die Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums ab.

Neben diesen zwei Hauptprogrammen decken drei andere Spezifische Programme Maßnahmen der GFS (Drittes und Fünftes Spezifisches Programm) und von EURATOM (Viertes Spezifisches Programm) ab.


Spezifisches Programm: Integration und Stärkung des Europäischen Forschungsraums

Dieses Spezifische Programm, unter das die meisten Forschungsaktivitäten fallen, zielt auf die Fokussierung und Integration der Gemeinschaftsforschung ab sowie auf die Stärkung des Europäischen Forschungsraums.


_Fokussierung und Integration der Gemeinschaftsforschung

Um die Effizienz zu maximieren und eine zu geringe Verbreitung der Forschungsbemühungen zu vermeiden, basiert der erste Maßnahmenblock auf sieben Schlüsselmaßnahmen, die aufgrund ihres Potentials ausgewählt wurden, um "europäischen Mehrwert" zu schaffen.

Es handelt sich um folgende sieben vorrangige Themenbereiche:
- Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie im Dienste der Gesundheit;
- Technologien der Informationsgesellschaft;
- Nanotechnologien und -wissenschaften, wissensbasierte multifunktionale Werkstoffe sowie neue Produktionsverfahren und -anlagen;
- Luft- und Raumfahrt;
- Lebensmittelqualität und -sicherheit;
- Nachhaltige Entwicklung, globale Veränderungen und Ökosysteme;
- Bürger und modernes Regieren in der Wissensgesellschaft.

Neben den genannten Bereichen umfasst das RP6 außerdem einen achten traditionellen Forschungsbereich, die nukleare Sicherheit, in Übereinstimmung mit den Verpflichtungen der EU aus dem Euratom-Vertrag.

Das Programm wird die Finanzierungsmittel für neue aufstrebende Technologien und Anforderungen sowie spezifische Unterstützung für KMU-Maßnahmen bereitstellen und somit die Maßnahmen ergänzen, die im Rahmen der vorrangigen Themenbereiche durchgeführt werden.

Es werden drei Arten von Maßnahmen unterstützt:

- Politikorientierte Forschung und aktuelle Themen. Hierzu gehören typischerweise Forschungsmaßnahmen zur Unterstützung der Umsetzung gemeinsamer Politiken sowie Forschung auf neuen Gebieten, die das Potential haben, neue Bereiche für die europäische Wissenschaft und Technologie zu eröffnen, einschließlich NEST (Neue und sich abzeichnende wissenschaftliche und technologische Entwicklungen)

- Spezifische Forschungsmaßnahmen für KMU. 15 Prozent des Gesamtbudgets des Ersten Spezifischen Programms werden für KMU reserviert. Mechanismen werden die Beteiligung von KMU an Exzellenznetzen und integrierten Projekten garantieren. Zusätzlich werden jedoch spezifische Systeme für KMU in Form von Maßnahmen zu Kollektivforschung und Kooperationsforschung eingeführt. Diese werden auf innovative KMU abzielen, die nicht über die Mittel zur Finanzierung ihrer eigenen Forschung verfügen.

- Spezielle Tätigkeiten der internationalen Zusammenarbeit, die auf den Zugang zu ausländischen Technologien und Know-how abzielen, die EU-Beteiligung an internationalen Forschungsinitiativen sicherstellen und die Außen- und Entwicklungspolitik der EU untermauern (z. B. Wasser-, Umwelt- und Gesundheitsthemen für europäische Mittelmeerländer, Stabilisierung des F&E-Potenzials in Russland und den GUS-Staaten usw.)


_Stärkung des Europäischen Forschungsraums

Mit dieser Zielsetzung soll eine Vereinfachung und effizientere Gestaltung der Umsetzungspläne erreicht werden.

- Förderung der Koordinierung der Tätigkeiten;
- Förderung einer kohärenten Entwicklung der Politik.

Dieser Teil des Programms wird Benchmarking-Maßnahmen, gemeinsame Studien (z. B. zu Mobilitätshindernissen) und die Erstellung von Statistiken und Indikatoren zu Wissenschaft und Technologie in der EU unterstützen, um zur Schaffung der Grundlage für einen kohärenten politischen Rahmen beizutragen. Das Rahmenprogramm wird außerdem eine engere Koordinierung mit anderen EU- oder grenzüberschreitenden Forschungsprojekten wie ESA, EUREKA, COST oder der Europäischen Wissenschaftsstiftung (EWS) fördern. Dies sollte zur Schaffung gemeinsamer Strukturen zur Koordinierung der F&E-Maßnahmen führen.


Spezifisches Programm: Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums

Die Maßnahmen in diesem Bereich sind darauf ausgerichtet, strukturelle Schwächen in der europäischen Forschung zu beseitigen und
die Verbindungen zwischen nationalen, regionalen und anderen europäischen Initiativen in diesem Forschungsbereich zu stärken. Es gibt vier Tätigkeitsbereiche unter diesem spezifischen Programm.

_Forschung und Innovation:
Die Maßnahmen in diesem Bereich werden zur Stärkung der Verbindungen zwischen Forschung und Innovation führen. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt auf der Stimulierung technologischer Innovation sowie der Förderung des Transfers von Forschungsergebnissen, um innovative Technologieunternehmen zu gründen. Die Maßnahmen unter dieser Überschrift werden die Kooperation der Akteure insbesondere auf transregionaler Ebene fördern. Der Zweck besteht außerdem darin, mit neuen Innovationskonzepten und -methoden zu experimentieren und Innovationssysteme und technologische Intelligenz zu verbessern oder zu schaffen - einschließlich CORDIS oder das Netzwerk von Innovation Relay Centres.

_Humanressourcen und Mobilität:
Die Mobilität von Forschern erhöht den Wissenstransfer und die Verbreitung von F&E-Ergebnissen. Das RP6 verfolgt einen systematischen Ansatz zur Schaffung von Netzwerken und zur Förderung des Austauschs und der Mobilität von Forschern, um die Entwicklung von Erstklassigkeit zu unterstützen und Europa für Forscher aus Drittländern attraktiver zu gestalten. Daher werden die Marie-Curie-Stipendien, das äußerst erfolgreiche Mobilitätsprogramm des 5. Rahmenprogramms, verdoppelt.

_Forschungsinfrastrukturen: Das Rahmenprogramm soll Mechanismen zur Formulierung kohärenter Strategien schaffen, um Forschungsinfrastrukturen zu entwickeln, d.h. Einrichtungen und Ressourcen sowohl in der akademischen Welt als auch in der Industrie, die der Forschungsgemeinschaft wesentliche Leistungen bieten. Daher muss sichergestellt werden, dass europäische Forscher Zugang zu den notwendigen Infrastrukturen haben und die Verbesserung der bestehenden sowie die Entwicklung neuer Forschungsinfrastrukturen unterstützt wird.

- Wissenschaft und Gesellschaft:
Die öffentliche Akzeptanz von wissenschaftlicher und technologischer Innovation kann durch einen informierten Dialog zwischen Forschen, Entscheidungsträgern aus Industrie und Politik sowie Bürgern vorangetrieben werden. Das RP6 ist darauf ausgerichtet, wissenschaftliche Bildung und Kultur zu fördern sowie Wissenschaft und Wissenschaftspolitik dem Bürger näher zu bringen. Ein weiteres Ziel liegt darin, verantwortungsbewusste Wissenschaft zu einem Schwerpunkt der Politikführung zu machen.

Ausführung

Die Kommission ist verantwortlich für die Umsetzung des Programms. Die Kommission wird zum einen in regelmäßigen Abständen in Fortschrittsberichten über den Stand der Durchführung des Rahmenprogramms für 2002-2006 berichten und zum anderen rechtzeitig eine unabhängige Bewertung der durchgeführten Maßnahmen veranlassen, bevor sie den Vorschlag für das folgende Rahmenprogramm (RP7) vorlegt.

Am RP6 können sich beteiligen:
_ die Staaten des EWR entsprechend den in den Vereinbarungen des EWR festgelegten Bedingungen;
_ die Beitrittskandidaten Mittel- und Osteuropas (MOEL),
_ die Türkei,
_ die Schweiz und Israel auf der Grundlage der mit diesen Staaten abzuschließenden bilateralen Abkommen.

Das Rahmenprogramm wird zwei Hauptinstrumente für Maßnahmen enthalten: gezielte Maßnahmen in prioritären Forschungsbereichen und Förderung der Vernetzung sowie gemeinsamer Maßnahmen nationaler und europäischer Rahmen für Forschung und Innovation.

Die finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft an dem neuen mehrjährigen Programm erfolgt über eine breite Palette von Instrumenten.


Integration und Stärkung des Europäischen Forschungsraums:

Zunächst einmal wird im Rahmen der gezielten Maßnahmen der Schwerpunkt auf größeren Projekten mit längerer Laufzeit liegen, die dezentralisiertere Managementverfahren erfordern werden. Im Rahmen des RP6 wurden daher zwei neue Instrumente eingeführt, die "Exzellenznetze" (NoE) und die "integrierten Projekte" (IP). Beide werden nach einer Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen errichtet und derart gestaltet sein, daß die ausführenden Konsortien über weitreichende Freiheiten im Management-Bereich verfügen werden.

_Bei Exzellenznetzen (NoEs) handelt es sich um Projekte mit mehreren Projektpartnern, die die Integration von bereits auf nationaler und regionaler Ebene existierenden Forschungsaktivitäten auf EU-Ebene zum Ziel haben. Hinter der Schaffung dieses Instrumentes steht als Grundgedanke das Bündeln der 'kritischen Masse' von Know-how und Ressourcen.

Das Netzwerk wird um einen Kern von Teilnehmern herum organisiert, zu dem andere hinzukommen können. Es müssen mindestens drei Teilnehmer aus drei verschiedenen Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern mitwirken, von denen mindestens zwei aus Mitgliedstaaten oder verbundenen Beitrittsländern stammen. Grundsätzlich sind jedoch mindestens sechs Teilnehmer erforderlich. In den Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen können abweichende Mindestzahlen genannt werden.

Diese Maßnahmen werden häufig multidisziplinär und eher auf langfristige Ziele als auf präzise Ergebnisse ausgerichtet sein.

Die Exzellenznetzwerke finden in den sieben vorrangigen Themenbereichen Anwendung. Sie können außerdem in den Forschungsbereichen eingesetzt werden, mit deren Hilfe Politiken unterstützt und der zukünftige wissenschaftliche und technische Bedarf erkannt werden sollen. Die Netzwerke werden Forschungsmaßnahmen, Maßnahmen zur Verstärkung der Vernetzung und der gemeinsamen Planung der Forschung der Mitglieder und der Nutzung der Ergebnisse, Verbreitungsmaßnahmen, einschließlich Schulungen und Dienstleistungen zur Unterstützung der technologischen Innovation in KMU, durchführen. Einige dieser Maßnahmen werden durch öffentliche Aufforderungen zur Einreichung von Bewerbungen durchgeführt.

Das Netzwerk erhält einen finanziellen Beitrag, der auf jährlicher Basis gezahlt und auf der Grundlage des gemeinsamen Maßnahmenprogramms berechnet wird.

_Die integrierten Projekte (IP) werden als umfangreiche Maßnahmen konzipiert und vorzugsweise als Public Private Partnerships (Partnerschaften zwischen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand) durchgeführt, die zur Mobilisierung bedeutender Ressourcen um spezifische Ziele herum beitragen werden. Jedes integrierte Projekt wird auf identifizierbare wissenschaftliche und technologische Ergebnisse mit genau festgelegten Zielen abzielen, die auf Produkte, Verfahren und Dienstleistungen anwendbar sind.

Alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit einem integrierten Projekt durchgeführt werden, werden im allgemeinen Rahmen eines "Durchführungsplans" definiert, der Forschung, Management und Technologieanalyse und -bewertung umfasst. Integrierte Projekte müssen eine Forschungskomponente enthalten und können außerdem den Technologietransfer (insbesondere KMU) sowie Verbreitungsmaßnahmen und eventuell Schulungen umfassen. Die Größe solcher Projekte kann variieren und die kombinierten Maßnahmen könnten sich auf eine Summe zwischen mehreren Millionen bis mehreren Zehnmillionen Euro belaufen.

An einem integrierten Projekt müssen sich mindestens drei Teilnehmer aus drei verschiedenen Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern beteiligen, von denen mindestens zwei aus Mitgliedstaaten oder verbundenen Beitrittsländern stammen. In den Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen können abweichende Mindestzahlen angegeben werden. Voraussichtlich werden jedoch in der Realität weitaus mehr Teilnehmer an den integrierten Projekten teilnehmen.

Die integrierten Projekte finden in den sieben vorrangigen Themenbereichen Anwendung, können jedoch auch in den Forschungsbereichen eingesetzt werden, mit deren Hilfe Politiken unterstützt und der zukünftige wissenschaftliche und technische Bedarf erkannt werden sollen.

Der Gemeinschaftsbeitrag wird Teil eines Finanzierungsplans sein, der andere Formen der Finanzierung, insbesondere Eureka, die EIB oder den EIF, vorsehen kann. Er kann sich auf bis zu 50 Prozent des Gesamtbudgets für das Projekt belaufen, aufgeschlüsselt in Budgets pro Maßnahme, die jährlich ausgezahlt werden.

_Spezielle gezielte Forschungsprojekte (Specific Targeted Research Projects/STREPs) sind stark fokussierte Forschungsprojekte für die Umsetzung der thematischen Schwerpunktbereiche, für die Förderung von Gemeinschaftspolitiken in anderen Bereichen, für spezifische internationale Forschungskooperationen sowie für Forschungsaktivitäten, bei denen harmonische Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft aufgebaut werden.

_ Spezifische Forschungsprojekte für KMU können die Form von Kooperationsforschungsprojekten (eine begrenzte Anzahl von KMU aus verschiedenen Ländern mit spezifischem Bedarf lagert die erforderliche Forschung an einen FTE-Dienstleister aus, behält jedoch das Eigentum an den Ergebnissen) oder Kollektivforschungsprojekten (Forschungsform, die im Namen von Industrieverbänden durchgeführt wird, um die Wissensgrundlage großer Gruppen von KMU zu erweitern) annehmen.

_Maßnahmen zur Förderung und Entwicklung von Humanressourcen und Mobilität (Marie Curie-Maßnahmen) bieten Möglichkeiten sowohl für einzelne Forscher als auch für Institutionen, die für diese Forscher als Träger fungieren. Die Maßnahmen erfordern normalerweise grenzüberschreitende Mobilität, d.h. ein Forscher kann sich nicht für ein Forschungsstipendium in seinem Herkunfts- oder Aufenthaltsland bewerben.

_Koordinationsmaßnahmen (CA) sollen die Vernetzung und Koordination von Forschungs- und Innovationsmaßnahmen über Seminare, Sitzungen, Austauschprogramme usw. fördern.

_Maßnahmen zur gezielten Unterstützung (SSA) ergänzen die Umsetzung des RP6 und sollen bei der Vorbereitung zukünftiger EU-FTE-Maßnahmen helfen. Zielsetzung ist die Förderung der Verbreitung, des Transfers sowie der Nutzung der Programmergebnisse und das Beitragen zum Erreichen strategischer Ziele.

_Programme, die gemeinsam von mehreren Mitgliedstaaten umgesetzt werden, erfordern Kooperation auf nationaler Ebene, um vollständige nationale oder regionale Programme zu einem bestimmten Thema integrieren zu können.


Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums:

Es wurden verschiedene Systeme mit einer jeweils spezifischen Zielsetzung erarbeitet, die sich von den im Rahmen anderer Teile des Rahmenprogramms umgesetzten Maßnahmen unterscheiden:

_Im Bereich "Forschung und Innovation": Experimentelle Projekte in Bezug auf Innovation, die auf das Ausprobieren neuer Innovationskonzepte und -methoden ausgerichtet sind sowie auf die Verbreitung dieser Konzepte und Methoden auf europäischer Ebene;
_Im Bereich "Wissenschaft und Gesellschaft": Spezielle gezielte Projekte, um Forschungs- oder Demonstrationsmaßnahmen durchzuführen;
_Im Bereich "Forschungsinfrastrukturen": Integrierte Initiativen hinsichtlich der Infrastruktur, in denen Maßnahmen kombiniert werden, die ausschlaggebend für die Stärkung und Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen sind, um Dienste auf europäischer Ebene bereitstellen zu können;
_Im Bereich "Humanressourcen und Mobilität": Mobilitäts- und Schulungsmaßnahmen, über die bestimmte Marie Curie-Maßnahmen umgesetzt werden, wie z.B. Forschungs- und Schulungsnetzwerke, Seminare und Schulungen sowie individuelle Stipendien.


Die folgenden Maßnahmen finden in allen Bereichen des RP6 Anwendung:

_ Spezielle gezielte Innovationsprojekte (STIP) umfassen Aktivitäten, bei denen neue Innovationskonzepte und -methoden auf europäischer Ebene erkundet, bewertet und verbreitet werden.

_ Integrierte Infrastrukturinitiativen kombinieren Maßnahmen zur Stärkung und Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen, um Dienste auf europäischer Ebene anbieten zu können.
Datensatznummer: 670 / Zuletzt geändert am: 2012-04-30