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Programmfinanzierung

EUR 200 million

Referenz zum Amtsblatt

L 225 von 1988-08-15

Rechtsrahmen

2506/88/CEE von 1988-07-26
Einleiten eines Bündels einander ergänzender mehrjähriger Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und des physischen und sozialen Umfelds der Gebiete, die aufgrund der Schrumpfung der Werftindustrie von Arbeitslosigkeit betroffen sind, sowie zur Schaffung von beschäftigungswirksamen Wirtschaftstätigkeiten, zur Entwicklung der Klein- und Mittelbetriebe und zur Innovationsförderung in diesen Gebieten.

Kurzbeschreibung

Die Verordnung des Rats (EWG) Nr. 1787/84 vom 19. Juni 1984 (Amtsblatt Nr. L 169 vom 28.6.1984) über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sieht eine Beteiligung des Fonds an Gemeinschaftsprogrammen vor, die zur Lösung ernster Probleme beitragen sollen, welche die wirtschaftliche und soziale Lage eines oder mehrerer Gebiete beeinträchtigen, und außerdem eine bessere Koordinierung zwischen den Gemeinschaftszielen im Bereich der Strukturentwicklung und der regionalen Umstellung und den Zielsetzungen der übrigen Politiken der Gemeinschaft gewährleisten sollen.

Am 26. Januar 1987 verabschiedete der Rat die Richtlinie 87/167/EWG über Beihilfen für den Schiffbau (Amtsblatt Nr. L 69 vom 12.3.1987), die letztendlich einen Abbau der Schiffbaukapazität der Gemeinschaft und einen noch stärkeren Abbau der Arbeitsplätze vorsieht.

Frühere analoge Maßnahmen zielten auf die Beseitigung von Entwicklungshemmnissen für neue Wirtschaftstätigkeiten in von der Umstrukturierung der Werftindustrie betroffenen Gebieten ab.

Unterteilung

Informationen derzeit nicht erhältlich.

Ausführung

Das Programm wird gemeinsam von den betroffenen Mitgliedstaaten und der Gemeinschaft finanziert. Von den zuständigen Behörden in einem Mitgliedstaat ausgearbeitete Interventionsprogramme müssen der Kommission übermittelt werden. Die von der Kommission gewährte Interventionshilfe kann ganz oder teilweise als Kapitalbeihilfe oder als Zinsvergütung für ein Darlehen gewährt werden. Die gleichzeitige Gewährung dieser Beihilfen und von Beihilfen für das gleiche Vorhaben im Rahmen anderer analoger Maßnahmen ist nicht zulässig.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kann sich an bestimmten Maßnahmen des Programms mit bis zu 55 % der betreffenden gesamten öffentlichen Ausgaben beteiligen. Für ERDF-Beihilfen kommen die öffentliche Hand, Gebietskörperschaften, regionale Entwicklungsgesellschaften, verschiedene Einrichtungen, Unternehmen, Genossenschaften oder Einzelpersonen in Betracht.

Fachgebiete

Regionalentwicklung
Datensatznummer: 68 / Zuletzt geändert am: 1996-05-31