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  • Von der Gemeinsamen Forschungsstelle auszuführende spezifische Forschungsprogramme (EWG) - Anwendung der Fernerkundung aus der Luft und dem Weltraum -, 1988-1991

Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Vorheriges Programm

JRC-REMSENS 2C

Nachfolgeprogramm

JRC-REMSENS 4C

Programmfinanzierung

EUR 36,5 million

Referenz zum Amtsblatt

L 286 von 1988-10-20

Rechtsrahmen

88/521/CEE von 1988-10-14
Entwicklung fortgeschrittener Fernerkundungstechniken, wie laserinduzierte Fluoreszenz- und Mikrowellensensoren und zur Anwendung konventioneller Fernerkundungstechniken, einschließlich luftgestützter Sensoren in Bereichen wie Bodennutzungsplanung, die Beobachtung erneuerbarer Ressourcen und Meeresverschmutzung und Produktivität.

Kurzbeschreibung

Als Bestandteil des Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (1987-1991) unter Unteraktivität 1.3: "Umwelt" ergänzte diese GFS-Programm gewissermaßen das der EWO und der nationalen Weltraumbehörden.

Unterteilung

Vier Bereiche:

- Land:
Bodennutzungsplanung in europäischen Randbereichen: Entwicklung von Methodologien für die Erweiterung von Bodennutzungsstatistiken und -karten;

- Überwachung der erneuerbaren Ressourcen in den Ländern der Sahelzone:
Beobachtung der Dynamik der Vegetation auf einem regionalen Meeresspiegel;

- Ozean:
. Überwachung der Meeresverschmutzung ("Archimedes" Übungen):
Demonstration von Methodologien und Sensorpaketen für die Aufspürung, Bestimmung und Quantifizierung von Schadstoffverschüttungen auf hoher See (Kohlenwasserstoffe, Chemikalien);
. Schadstoffbeförderung an Küsten:
Entwicklung eines Systems für die Beobachtung und Analyse physikalischer und biologischer Prozesse in bezug auf anthropogene Schadstoffe in Küstenbereichen;
. Meeresproduktivität:
Entwicklung der Nutzung von Fernerkundungsdaten in der Analyse der physikalischen und biologischen Prozesse in Verbindung mit Küstenauftrieb und Meeresproduktivität;

- Fortgeschrittene Techniken:
. Laserfluoreszenz-Fernerkundung: Entwicklung der potentiellen Fluoreszenz mit Laseranregung für Fernerkundung der Umwelt;
. Mikrowellen-Fernerkundung: Entwicklung der potentiellen Mikrowellen-Sensoren.

Ausführung

Die Kommission war mit Unterstützung des Aufsichtsrats der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) für die Durchführung des Programms verantwortlich, das vom Institut für Fernerkundungsanwendungen der GFS ausgeführt wurde.

Die Kommission trägt dafür Sorge, daß in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat regelmäßig Konsultationen mit den zuständigen Ausschüssen stattfinden, damit eine enge Koordinierung zwischen den im Kostenteilungswege durchgeführten Vorhaben der Gemeinschaft, den entsprechenden einzelstaatlichen Tätigkeiten und den entsprechenden Tätigkeiten der GFS in dem Bestreben um ein kohärentes Vorgehen gewährleistet ist.

Die Kommission legt dem Europäischen Parlament und dem Rat jährlich vor dem 31. März einen Bericht über die Durchführung des Beschlusses, der dieses Programm bestimmt. Dem Bericht liegen die Bemerkungen des Aufsichtsrats bei.

Die von der GFS gemäß dem Beschluß durchgeführten Forschungsarbeiten werden von einer Gruppe externer unabhängiger Sachverständiger bewertet, die von der Kommission nach Anhörung des Aufsichtsrats eingesetzt wird.
Datensatznummer: 69 / Zuletzt geändert am: 1990-03-26