Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Vorheriges Programm

JRC-RES 4C

Nachfolgeprogramm

JRC-RES 7C

Programmfinanzierung

EUR 251,7 million

Referenz zum Amtsblatt

L 286 von 1988-10-20

Rechtsrahmen

88/521/EEC von 1988-10-14
Verbesserung von Umwelt- und Verbraucherschutz und Erhöhung der industriellen Sicherheit, Schaffung eines besseren Zugangs für die Verarbeitungsindustrie der Gemeinschaft zu einem breiten Spektrum fortgeschrittener, kostengünstig hergestellter Werkstoffe, Schaffung der Voraussetzungen für die weitere Harmonisierung und Normung im industriellen Sektor und im Energiebereich und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie durch Beschleunigen des Transfers von GFS-Technologie zur Industrie.

Kurzbeschreibung

Die Programme der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) im Zeitraum 1988-1991, die von dieser Entscheidung des Rates erfasst wurden, bildeten Teil des zweiten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (der Gemeinschaft (1987-1991) und im Rahmen von zwei Hauptaktionslinien: "Lebensqualität" und "Industrielle Modernisierung". Während des gleichen Zeitraums durchgeführte GFS-Programme im Bereich der Kernenergie wurden von der Entscheidung des Rates 88/522/Euratom vom 14. Oktober 1988 (Amtsblatt No L 286 of 20.10.1988) erfasst.

Die 1988 umstrukturierte GFS besteht aus einer Generaldirektion in Brüssel, zwei Unterstützungseinheiten in Ispra und neun wissenschaftlichen Instituten mit Einrichtungen in Ispra, Karlsruhe, Petten und Geel.

Der vierfache Auftrag der GFS während des Zeitraums 1988-1991 war:

- Durchführung der spezifischen Programme als Teil des zweiten Rahmenprogramms;
- Erbringung von Dienstleistungen auf Bitte aussenstehender Körperschaften und Einzelpersonen;
- Bereitstellung wissenschaftlicher und technischer Unterstützung für die Kommissionsreferate;
- Durchführung orientierender Forschung zur Vorbereitung auf neue Tätigkeiten.

Unterteilung

- Umweltschutz;
- Anwendung von Fernerkundungstechniken;
- Industrielle Risiken;
-Fortgeschrittene Werkstoffe;
- Referenzmethoden, Zuverlässigkeit von Strukturen;
-Referenzmethoden für nichtnukleare Energien;
- Orientierende Forschung.

Ausführung

Die Kommission, die vom Aufsichtsrat der Gemeinsamen Forschungsstelle unterstützt wurde, sorgte für die Durchführung der Programme und nahm dabei die Dienste der GFS in Anspruch.

Die Kommission trug in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat dafür Sorge, dass regelmässige Konsultationen mit den zuständigen Beratenden Verwaltungs- und Koordinierungsausschüssen oder entsprechenden Ausschüssen durchgeführt wurden, um ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen bei Aktionen auf Kostenteilungsbasis einerseits und den Tätigkeiten der GFS andererseits in denselben Bereichen sicherzustellen.

Die Kommission legte dem Europäischen Parlament und dem Rat jährliche Berichte sowie einen Schlussbericht über die Durchführung des Programms vor.
Datensatznummer: 70 / Zuletzt geändert am: 2000-06-05