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Programmfinanzierung

EUR 3,5 million
Das Ziel der "Fabrik der Zukunft" sind abfall- und emissionsfreie Produktion und Produkte. Es sollen mit den Werkstoffen von morgen Produkte und Dienstleistungen von morgen für den Bedarf von morgen bereitgestellt werden.
Ziele:
- Entwicklung und Verbreitung von Komponenten, Technologien und Methoden, die den zentralen Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung entsprechen;
- Die Einbeziehung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Schwerpunkte erhöht die Erfolgsaussichten erheblich;
- Innovation als Schlüssel zur Verwirklichung der Ziele der Nachhaltigkeit - es geht nicht ausschließlich um technologische, sondern ebenfalls um soziale und strukturelle Innovation;
- Initiierung von Technologiesprüngen mit hohem Marktpotenzial.

Kurzbeschreibung

Das österreichische Programm zu Technologien für eine nachhaltige Entwicklung wird mit einem Betrag von 7 Millionen Euro jährlich gefördert. Es besteht aus den drei unten aufgeführten Programmlinien, von denen nur die erste - 3.2.1 - die Ziele einer nachhaltigen industriellen Produktion erfüllt, und daher als einziges Programm im Dienst vorgestellt wird.
3.2.1 Fabrik der Zukunft
Budget: 3,5 Millionen Euro jährlich
3.2.2Haus der Zukunft
3.2.3 Energiesysteme der Zukunft.

Unterteilung

Die folgenden Handlungsbereiche sind enthalten:
- Nachhaltige Technologien und Innovationen bei Produktionsprozessen and Produktionssystemen
- Managementsysteme für Produktionstechnologien
- Zentrale Technologien
- Produkt-Service-Systeme
- Nutzung nachwachsender Rohstoffe - "Ressourcen von Morgen".

Durch die Programmlinie "Fabrik der Zukunft" unterstützte Handlungsbereiche:
- Entwicklung innovativer Ansätze und Projektdefinitionen
- Strategisch entscheidende Grundlagenforschung
- Angewandte Forschung und Entwicklung
- Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projekten
- Unterstützung bei der Umsetzung (Werbung, Schulung usw.)
- Pilot- und Demonstrationsvorhaben

Begleitende Maßnahmen:
- Aktive Programmbetreuung
- Unterstützung bei Pilot- und Demonstrationsvorhaben
- Information und Öffentlichkeitsarbeit
- Projektwettbewerbe
- Qualifikationsmaßnahmen
- Gründungsinitiativen.

Ausführung

TEILNAHMEREGELN für "Fabrik der Zukunft"

Die folgenden Organisationen sind aufgerufen, an dem Programm teilzunehmen:
- Unternehmen
- Forscher/innen und wissenschaftliche Institutionen
- Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Die erste Ausschreibung 2000 für die Programmlinie "Fabrik der Zukunft" umfasste den Zeitraum vom 16.10.2000 bis 15.01.2001. Hiermit waren alle oben beschriebenen Handlungsbereiche abgedeckt. Die zweite Ausschreibung lief vom 25. April 2002 bis zum 31. August 2002. Sie umfasst zentrale Fragen in allen Handlungsbereichen mit Ausnahme von "Produkt-Service-Systemen". Daran schließt sich eine dritte Ausschreibung Anfang 2003 an, die die gleichen Themenbereiche zum Inhalt hat. Projekte müssen in deutscher Sprache eingereicht werden. Ausführliche Informationen zur Ausschreibung und Hilfestellung bietet die TRUST CONSULT Management Consultancy Ltd.

BEURTEILUNG UND AUSWAHLVERFAHREN (ausschließlich für 3.2.1):

Jedes Jahr findet eine Ausschreibung zu einem bestimmten Thema statt. Die eingereichten Projekte werden von einer internationalen Jury beurteilt.

Die wichtigsten Beurteilungskriterien sind in den "Sieben Leitprinzipien der Nachhaltigkeit" enthalten:
- Orientierung am Nutzen bzw. am Bedarf
- Ressourceneffizienz
- Nutzung erneuerbarer Ressourcen
- Mehrfachnutzung und Recyclingfähigkeit
- Flexibilität und Adaptionsfähigkeit
- Fehlertoleranz und Risikovorsorge
- Sicherung von Arbeit, Einkommen und Lebensqualität.

Zusätzlich zu den "Sieben Leitprinzipien der Nachhaltigkeit" werden die folgenden Kriterien berücksichtigt:
- Beitrag zum Gesamtziel
- Wissenschaftliche Exzellenz (Qualität)
- Technische Neuheit und Innovationsgrad
- Angemessenheit, Eindeutigkeit und Konsistenz der Methoden
- Fachliche Eignung und Management-Qualität
- Qualität der Darstellung der möglichen Umsetzungsbarrieren
- Integration mehrerer thematischer Inhalte der Programmlinie.

Speziell für die "Allgemeine und wirtschaftsbezogene Grundlagenforschung":
- Qualität der Nutzungsstrategie
- Verwertungschancen.

Bemerkungen

Neue Produktionsverfahren
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