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Programmfinanzierung

EUR 20 million
Das Programm hat zum Ziel, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der verarbeitenden Industrien durch die Entwicklung von Werkzeugen, Modellen und Methoden für die Planung, die Optimierung, den Betrieb und das Management dieser Industrien zu verbessern.

Kurzbeschreibung

Verbesserung des Wertketten-Management durch das Programm "Verfahrensintegrationstechnologie"
Das Programm "Verfahrensintegrationstechnologie" der Nationalen Technologie-Agentur (Tekes) wurde Anfang 2000 gestartet. Der Begriff "Verfahrensintegration" hat in diesem Programm eine weite Bedeutung. Das Programm unterstützt Projekte zur Entwicklung industrieller Verfahrenstechnologien, bei denen es um Energie, Material oder Informationsfluss geht.
Das Programm umfasst generische Optimierungs- und Planungsmethoden sowie Methoden für das Informationsmanagement während des Lebenszyklus eines Verfahrens oder einer Produktionsanlage. Die Gesamtaufgabe des Programms ist es, das Wertketten-Management der verarbeitenden Industrien zu verbessern.

Die öffentlichen Fördermittel für das Programm betragen 1,2 Millionen Euro (7 Millionen FIM) pro Jahr. Weitere Mittel werden für F&E-Projekte zur Verfahrensintegration, die von Unternehmen durchgeführt werden, zugeteilt. Die Gesamtförderung für das Programm über einen Zeitraum von vier Jahren wird voraussichtlich 16 Millionen Euro (100 Millionen FIM) betragen.

Hintergrund
Industrielle Verfahren werden aufgrund von höheren Anforderungen an Qualität, Effektivität, Sicherheit und Umweltschutz immer komplexer. Andererseits haben die erhöhten Rechenkapazitäten und die Geschwindigkeit von Computern neue Möglichkeiten eröffnet, um Verfahren zu analysieren, simulieren und optimieren und dabei eine größere Zahl miteinander zusammenhängender Variablen zu berücksichtigen.

Bei der Verfahrensintegration werden die Produktionsanlage und ihre Verfahren auf globale Weise analysiert, um Wege zu finden, wie die verfügbaren Ressourcen im Hinblick auf die gesamte Anlage am besten genutzt werden können.

Was ist Verfahrensintegration?
Verfahrensintegration bedeutet Planung, Betrieb und Management industrieller Verfahren mit systemorientierten Modellen und Methoden.

Unterteilung

Das Programm konzentriert sich auf drei Hauptentwicklungsbereiche:
- Entwicklung von Methoden zur Verfahrensoptimierung und -planung
- Entwicklung von Methoden für das Informationsmanagement
- Entwicklung von Messinstrumenten für die Verfahrensintegration.

Ausführung

Bitte fordern sie die Bewerbungsanleitung beim Programmkoordinator unter der angegebenen Kontaktadresse an.

Bemerkungen

Neue Produktionsverfahren
Datensatznummer: 746 / Zuletzt geändert am: 2002-12-10