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  • Von der Gemeinsamen Forschungsstelle auszuführendes spezifisches Forschungsprogramm (EWG) - Referenzverfahren für nichtnukleare Energien -, 1988-1991

Rahmenprogramm

FP2-FRAMEWORK 2C

Vorheriges Programm

JRC-SOLARTEST 4C

Nachfolgeprogramm

JRC-MEASTEST 1C

Programmfinanzierung

EUR 10,6 million

Referenz zum Amtsblatt

L 286 von 1988-10-20

Rechtsrahmen

88/521/CEE von 1988-10-14
Fortführung der Weiterentwicklung von Referenzverfahren, die für solar/photovoltaische und thermale Energiekonversionssysteme erforderlich sind, unter besonderer Berücksichtigung der Verbesserung der Charakterisierungsverfahren für neue photovoltaische Hableiterwerkstoffe und die Verbesserung der Leistungsbewertung.

Kurzbeschreibung

Teil des Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (1987-1991) unter Unteraktivität 3.4: "Technische Normen, Meßverfahren und Referenzmaterialien".

Zertifizierungsverfahren für industrielle Sonnenenergie (photovoltaisch/thermal) werden unter Nutzung der Europäischen ESTI- Solartestanlagen bei der Ispra-Einrichtung der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) durchgeführt.

Unterteilung

Solar/photovoltaische und Energiesysteme:
Die Entwicklung von preiswerten fortgeschrittenen Energie-Audittechniken und Analyse für energiesparende Gebäude sowie pränormative Forschung (einschließlich Kalibrierung und Prüfung) in Bereichen, die mit solar/photovoltaischen, aktiven, passiven und Energieeinsparungsystemen zusammenhängen.

Ausführung

Die Kommission ist mit Unterstützung durch den Aufsichtsrat der GFS verantwortlich für die Durchführung dieses Programms, das Institut für Systemtechnik der GFS in Ispra ausgeführt wird.

Die Kommission trägt dafür Sorge, daß in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat der GFS regelmäßig Konsultationen mit den zuständigen Beratenden Verwaltungs- und Koordinierungsausschüssen (CGCs) oder entsprechenden Ausschüssen stattfinden, um ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen bei Aktionen auf Kostenteilungsbasis einerseits und den Tätigkeiten der GFS andererseits in denselben Bereichen sicherzustellen.

Das GFS-Informationszentrum für Werkstoffe gewährleistet die frühe Verbreitung der Forschungsergebnisse und Daten an potentielle Nutzer und agiert als eine permanente Schnittstelle mit der Industrie.

Die Kommission legt dem Europäischen Parlament und dem Rat jährlich vor dem 31. März einen Bericht über die Durchführung dieser Entscheidung vor. Außerdem wird ein abschließender Evaluierungsbericht über die Forschung von einer Gruppe externer Sachverständiger unterbreitet, die von der Kommission eingesetzt wird.
Datensatznummer: 74 / Zuletzt geändert am: 2000-06-05