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Programmfinanzierung

EUR 44 million
Die letztendlichen Ziele des Programms sind die Förderung der Erlangung wissenschaftlich-technologischen Wissens, das zur Entwicklung von produktiven Systemen beiträgt, die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie und die Erhöhung der Effizienz von Dienstleistungen und öffentlicher Verwaltung, die Förderung der Interaktion und des Transfers von Wissen und Technologie von öffentlichen Forschungszentren und Universitäten in die Industrie und die Förderung der multidisziplinären Zusammenarbeit und der Koordination von Forschungsgruppen.

Kurzbeschreibung

Das neue Ministerium für Wissenschaft und Technologie (im Jahr 2000 gegründet) vereint Referate und Direktionen für Forschung und Innivationsmanagement, die zuvor in fünf verschiedenen Ministerien (Industrie, Bildung, Öffentliche Bauarbeiten, Landwirtschaft und Umwelt) verstreut waren. Darüber hinaus wurden fünf öffentliche Forschungszentren, die bis dahin verschiedenen sektoralen Ministerien unterstanden, der gleichen Stelle unterstellt (CSIC, CIEMAT, INIA, IGME, IEO).

Innerhalb des IV. Nationalen Plans für I&E (2000-2003) besteht ein nationales spezifisches Programmm für Werkstoffe. Das nationale Programm für Werkstoffe wird vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie geleitet. Im Rahmen des nationalen Programms für Werkstoffe werden pro Jahr Projekte mit etwa 44 Millionen Euro gefördert.

Unterteilung

Die technologischen Prioritäten des Programms sind:
_ Entwicklung neuer Werkstoffe (Entwurf neuer Werkstoffe, Synthese, Charakterisierung von Werkstoffen, Verbesserung der Materialeigenschaften), Technologien zur Herstellung von Werkstoffen, (neue Verwendungsmöglichkeiten von Werkstoffen), Zertifizierung von Werkstoffen und Recycling sowie Wiederverwertung von Werkstoffen. Diese vorrangigen Bereiche beziehen sich auf folgende prioritäre Werkstoffe:
_Strukturmaterialien (elektronisches Material, Material für den Einsatz im Elektrobereich, Material aus Glas),
_andere Werkstoffe und Anwendungen (Biomedics, Katalisatoren, intelligente Werkstoffe, Holz und ähnliches Material).

Ausführung

Hauptinstrumente zur Umsetzung des Programms sind die F+E+I-Projekte. Es gibt zwei Hauptarten von Projekten: Projekte, die von Universitäten und Forschungsinstituten ohne Gewinnzweck durchgeführt werden, und Projekte, die von Unternehmen durchgeführt werden. Pro Jahr wird ein Aufruf veröffentlicht, normalerweise im November.

Das Prüfungsverfahren wird von der Agencia Nacional de Evaluacion y prospectiva (ANEP) durchgeführt.
Das Prüfungsverfahren besteht aus zwei Stufen: einer externen Prüfung und einer internen in der Organisation, die für den Aufruf zuständig ist.
Die externe Prüfung ist eine von der ANEP durchgeführte Beurteilung durch eine Peer-Group. Diese Agentur sendet jedes Projekt zur anonymen Beurteilung an zwei Experten. Die Experten prüfen hauptsächlich die wissenschaftliche und technische Qualität des Vorschlags. Der zweite Teil der Prüfung wird von einem Gremium aus (zumeist externen) Experten durchgeführt. Das Gremium berücksichtigt die vorherige Prüfung und andere Faktoren wie die Anzahl der zu finanzierenden Teilprojekte innerhalb jedes Projekts, den strategischen Wert der Vorschläge usw.
Die Auswahl der Vorschläge obliegt diesem Gremium. Bei Innovationsprojekten erfolgt die Prüfung durch ein Gremium, das vom CDTI koordiniert wird.

Bemerkungen

Multifunktionale Werkstoffe
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