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FP7

FP7-REGIONS - Spezifisches Programm "Kapazitäten": Wissensorientierte Regionen

Rahmenprogramm

FP7

Programmfinanzierung

EUR 126 million

Referenz zum Amtsblatt

L 400 von 2006-12-30

Rechtsrahmen

2006/974/EC von 2006-12-19

WISSENSORIENTIERTE REGIONEN



Die Regionen werden in zunehmendem Maße als wichtige Akteure in der Forschungs und Entwicklungslandschaft der EU anerkannt. Lokale Ressourcen nehmen zum Vorteil der Gesellschaft aktiv an Wissenschaft und Innovation teil.

Was ist der Nutzen für Bürger:



Die auf diesem Gebiet angestrebten Maßnahmen werden es den europäischen Regionen ermöglichen, ihre Fähigkeiten stärken, in Forschung und Entwicklung zu investieren und Forschung zu betreiben. Dies ist nicht nur für die Regionen im lokalen Umfeld vorteilhaft, sondern stellt auch einen Weg zur Maximierung ihres Potenzials für eine erfolgreiche Einbeziehung in europäische Forschungsprojekte dar. Eine stärkere Forschungskapazität kann auch zu mehr Arbeitsplätzen in den Regionen führen.

Die Forschungsrichtlinien und Maßnahmen auf regionaler Ebene stützen sich oft auf die Entwicklung von "Clustern", in denen öffentliche und private Akteure zusammengeführt werden.

Die Pilotaktion „Wissensorientierte Regionen" hat die Dynamik dieser Entwicklung und die Notwendigkeit verdeutlicht, die Entwicklung solcher Strukturen zu fördern und zu unterstützen.

Was ist der Nutzen für Forscher:



Die Förderung transnationaler Netzwerke zwischen Regionen und von Forschung angeregter Cluster trägt dazu bei, das Potenzial der Regionen zu maximieren und ein dynamisches Umfeld zu schaffen, dass die besten Forscher anziehen und binden kann. Diese Cluster führen Universitäten, Forschungszentren, Unternehmen und regionale Behörden, Regionalräte und Entwicklungsagenturen zusammen.

Was ist der Nutzen für Industrie und KMU:



Die Industrie als Ganzes und KMU im Besonderen sind wichtige Partner erfolgreicher EUForschungsprojekte.

Die Hilfestellung für Regionen durch Stärkung Ihrer Investitionskapazitäten in Forschung und Entwicklung hilft bei der Verbesserung von Wettbewerbsfähigkeit und der Kapazitäten zur Wissensabsorption.

Synergien werden mit der Regionalpolitik der EU und wichtigen nationalen und regionalen Programmen angestrebt, besonders im Hinblick auf die Konvergenzregionen und die äußersten Randregionen.

Die Maßnahme "Wissensorientierte Regionen" fördert die grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit in der Forschung, unabhängig davon, ob die betreffenden Regionen unter die Konvergenz oder die regionalen Wettbewerbsziele fallen.

Datensatznummer: 860 / Zuletzt geändert am: 2012-10-15