Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

FP7

FP7-INCO - Spezifisches Programm "Kapazitäten": Internationale Zusammenarbeit

Rahmenprogramm

FP7

Vorheriges Programm

FP6-INCO

Programmfinanzierung

EUR 180 million

Referenz zum Amtsblatt

L 400 von 2006-12-30

Rechtsrahmen

2006/974/EC von 2006-12-19

INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT


Mehr als 100 Länder der Welt beteiligen sich an den EU-Forschungsprogrammen. Diese
Aktivitäten werden innerhalb des RP7-Programmes „Zusammenarbeit“ fortgesetzt, in dem
Maßnahmen zur internationalen Zusammenarbeit in 10 Themen und themenübergreifenden
Bereichen abgedeckt sind. Diese werden in Koordination mit den RP7-Programmen
"Zusammenarbeit", "Menschen" und "Kapazitäten" durchgeführt.

Was ist der Nutzen für Bürger:


Internationale Forschung und Entwicklung trägt zur Produktion globaler öffentlicher Güter bei
und hilft dabei, die Abstände zwischen den Ländern der Welt zu verringern. Es liegt bereits ein
erheblicher Schatz wissenschaftlicher Erfahrung vor, der sowohl die Lebensbedingungen in
Entwicklungsländern, als auch die der europäischen Bürger verbessert. Wo dies möglich ist,
wird das Rahmenprogramm auch dazu beitragen, die Milleniumsziele bis 2010 zu erreichen.

Was ist der Nutzen für Forscher:


Ein Vorteil liegt im verstärkten Mitwirken von Forschern und Forschungsinstitutionen aus Ländern
der dritten Welt unter Wahrung geeigneter Sicherheitseinschränkungen im Hinblick auf die
Sicherheitsproblematik, um die Vertraulichkeitsaspekte innerhalb der Themangebiete zu
wahren. Diese werden dazu angeregt, die Chance durch gemeinschaftliche Forschung oder
Forschungsstipendien zu nutzen.
Spezielle Kooperationsmaßnahmen der jeweiligen Themengebiete sind den Ländern der dritten
Welt im gemeinsamen Interesse gewidmet; so können sie in den ausgewählten Bereichen auf der
Basis ihres wissenschaftlichen und technischen Niveaus und Bedarfs kooperieren. Diese
Maßnahmen sind eng verbunden mit entweder den bilateralen Kooperationsvereinbarungen
oder multilateralen Dialogen zwischen der EU und diesen Ländern, oder Gruppen von Ländern,
und stellen ein privilegiertes Werkzeug dar, um die Zusammenarbeit mit der EU und diesen
Ländern zu umzusetzen.
Solche Maßnahmen sind insbesondere:
• Maßnahmen mit dem Ziel, die Forschungskapazitäten von Beitrittsländern und
Nachbarschaftsländern zu stärken.
• Maßnahmen der Zusammenarbeit für Entwicklungsländer und Reformländer, deren
Schwerpunkt auf ihrem speziellen Bedarf in Bereichen wie Gesundheit,
Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt liegen soll und im Rahmen ihrer finanziellen
Möglichkeiten ungesetzt werden.

Was ist der Nutzen für Industrie und KMU:


Die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von RP7 wird die EU weiter in der weltweiten
Gemeinschaft integrieren und somit die Forschung und Technologie in denjenigen Ländern
fördern, die eigene Wissenskapazitäten aufbauen. Dies wird auf der einen Seite zu einer
Bereicherung der europäischen Forschung mit dem weltweit angesammelten Wissen führen und
auf der anderen Seite das wissenschaftliche und technische Bewusstsein und die Kompetenz von
Bevölkerung und Unternehmen in Entwicklungsländern bereichern.

Datensatznummer: 865 / Zuletzt geändert am: 2012-12-20