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  • Verfüllung des Bruchhohlraumes und anderer abgeworfener Grubenbaue mit Flugasche und anderen feinkörnigen Abfallprodukten durch hydraulische Förderung vom Tage aus

Kurzbeschreibung

Der Verfahren sieht vor, feinkörnige Abfallprodukte aus Steinkohlenaufbereitungen und Kraftwerken als hochkonzentrierte Trübe durch Rohrleitungen in die Grube zu fördern und damit den Bruchhohlraum zu verfüllen. Dadurch können in dicht besiedelten Industriegebieten die Entsorgungsprobleme gelöst und es kann gleichzeitig Versatz eingebracht werden, um die Bergschäden zu vermindern. Zunächst wurde in Modellversuchen getestet, unter welchen Bedingungen EFA, Flotationsberge und gebrochene Berge in loses Bergehaufwerk injiziert werden können, ohne daß Überschußwasser anfällt. Vor der hydraulischen Förderung ist ein intensives Mischen der Feststoffe erforderlich, um die Viskosität so weit wie möglich herabzusetzen und damit den Druckverlust in der Rohrleitung zu minimieren. Flotationsberge einen wesentlichen höheren Druckverlust mit sich bringen als EFA. In einer weiteren Versuchsanlage wurden Kolbenpumpen mit Drücken bis zu 70 bar getestet und verschiedene Zusatzeinrichtungen zur Verminderung von Druckstößen erprobt. Die Versuche zeigten, dass bei einer optimal gewählten Feststoffkonzentration auch nach mehreren Tagen Stillstand die Trübe in der Rohrleitung wieder angepumpt werden kann.

Zusätzliche Angaben

Autoren: STEINKOHLENBERGBAUVEREIN, Steinkohlenbergbauverein, Essen (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 11721 DE (1988)
Verfügbarkeit: (2)
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