Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Kurzbeschreibung

An den Stählen 20 MnMoNi 5 5, 15 MnNi 6 3 und StE 460 TM wurde die Wirkung einer gezielten Änderung des Wärmeeinbringens beim Schweißen auf das Bruchverhalten ermittelt. Dazu lagen in einem Abkühlzeitenbereich von 20 s bis 50 s hergestellte UP-Eindrahtschweißverbindungen vor. Das Bruchverhalten der verschiedenen Wärmeeinflußzonen, Schweißgüter und Grundwerkstoffe wurde mit dem Kerbschlagbiege-, dem Bruchmechanik- und dem Großzugversuch beurteilt. Eine Erhöhung der Abkühlzeit im Bereich von 20 bis 50 s ist bei diesen drei Stählen mit einer Verschlechterung des Zähigkeitsverhaltens verbunden. Das Spannungsarmglühen kann vor allem bei den Verbindungen des 15 MnNi 6 3 für eine Verbesserung des Bruchverhaltens genutzt werden. Bei Vergleichen der charakteristischen Übergangstemperaturen der einzelnen Prüfungen konnte unter Einbeziehung älterer Untersuchungsergebnisse eine gute Korrelation zwischen der Temperatur ermittelt im Bruchmechanikversuch, und der Temperatur bestimmt an den bauteilähnlichen Großplatten gleicher Dicke, ermittelt werden. Die in den Bruchmechanikversuchen ermittelten Kennwerte wurden dazu herangezogen, um höchstzulässige Beanspruchungen oder Instabilitätslasten für die Großplatten zu berechnen.

Zusätzliche Angaben

Autoren: HEUSER A, R.W.T.H. Aachen, Institut fur Eisenhuttenkunde (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 11492 DE (1988)
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 198910034 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben