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Kurzbeschreibung

Die Anwendbarkeit der Ratentheorie zur Beschreibung von Strahlenschäden ist eng mit der Berechnung der verschiedenen Senkenstärken verknüpft. In diesem Zusammenhang wurde der Einfluß der Paarrekombination meist vernachlässigt, um der hiermit verbundenen Komplexität des Problems zu entgehen. Deshalb wurde in dieser Arbeit, auf der Basis des Einlagerungsverfahrens im Rahmen des rigorosen elastischen Feldmodells der Versetzung, zum ersten Mal die gemeinsamen Auswirkungen von elastischer Wechselwirkung zusätzlicher Senken und Paarrekombination auf den Punktdefektfluß, zu einer Versetzung analytisch abgeleitet und ausgewertet. Die hieraus resultierenden selbstkonsistenten Relationen für der Stärke der Versetzung zeigen ganz klar die Bedeutung der Paarrekombination im mikrostrukturellen Bereich bestrahlter Materialien. In Verbindung mit dem Harwell Computer Code VS5 zeigt sich, dass diese neuen Biasfaktoren auch zu Änderungen im makrostrukturellen Bereich führen können. Die Größenordnung dieser Änderungen verdeutlicht, daß eine grundsätzliche Vernachlässigung der Paarrekombination nicht gerechtfertigt ist.

Zusätzliche Angaben

Autoren: STEINBACH E, JRC Ispra Estab. (IT)
Bibliografische Referenz: EUR 11752 DE (1988) 38 pp.
Verfügbarkeit: (2)
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