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Kurzbeschreibung

Durch das vorliegende Forschungsprojekt sollte das Bodenrühren auch für den Elektrolichtbogenofen zur Betriebsreife entwickelt werden. Die metallurgischen Auswertungen der Versuchs- und Vergleichs-schmelzen ergaben, daß sich durch das Bodenrühen bei im Mittel um rd. 5% niedrigeren Eisengehalten der Schlacke um rd. 0,02% tiefere Kohlenstoffgehalte im Metallbad einstellten. Die Zurücknahme der Rührgasdurchflußraten ließ den Vorteil der Versuchs-schmelzen zurückgehen. Ebenfalls bewegten sich die Sauerstoffgehalte des Metallbades auf tieferem Niveau und dichter an der %[C] x %[O] - Gleichgewichtslinie.- Wird bis zum Beginn der Frischphase mit Stickstoff gerührt und dann auf Argon umgestellt, dann liegen die [N]-Endgehalte im Mittel nur um etwa 5ppm über den Vergleichsschmelzen. Bei Rührgasmengen bis zu etwa 70 Nm3/Schmelze.h (entsprechend 17,5Nm3/Düse.h) kann wie bei den Vergleichsschmelzen mit gleich hoher Trafoleistungsstufe gefahren werden. Die Schmelzzeiten der gerührten Schmelzen sinken im Mittel um rd. 2,5 Minuten und der gesamte Energieverbrauch vermindert sich um rd. 10-20kWh/t RSt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: WOLF J, Thyssen Stahl AG, Duisberg (DE);WINTERFELD F, Thyssen Stahl AG, Duisberg (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 11682 DE (1988) 63 pp.
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 198910288 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de