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Kurzbeschreibung

Für die Bestimmung der Schüttdichteverteilung an einem 7m-Koksofen wurde ein Verfahren entwickelt, das in der Lage ist, unter den extremen Bedingungen auf einer Kokerei mit der erforderlichen Genauigkeit Messungen durchzuführen. Zur Messung wird eine modifizierte radiometrische Dichte-Feuchte-Sonde verwendet, die auf einem Rückstreuverfahren als Meßprizip basiert. Als Strahlungsquellen dienen ein Cs-137-Gammastrahler (10mCi) und ein Am-241/Be-Neutronenstrahler (100 mCi). Die exakte Positionierung der Sonde im Ofenbesatz erfolgt durch hochgenau gefertigte und laservermessene spezielle Füllochdeckel, die auf die Füllochrahmen geschraubt werden. Die besonderen Auflagen für den Umgang mit radioaktiven Stoffen verzögerten den Beginn der Messungen erheblich. Bei den ersten Messungen traten über die Höhe sehr verschiedene Schüttdichten auf. Desweiteren liegt die Dichte im Bereich unter den Füllöchern erheblich über der mittleren Schüttdichte im Ofen. Zum Teil ist dies durch die Anreicherung von Wasser in Besatzmitte bedingt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: EISENHUT W, Bergbau-Forschung GmbH, Essen (DE);HUHN F, Bergbau-Forschung GmbH, Essen (DE);STRELOW F, Bergbau-Forschung GmbH, Essen (DE);LORENZ H, Differten/Saarland (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 11729 DE (1988) MF, Vol. 1, 21 pp., ECU 4, blow-up copy ECU 5 EUR 11729 DE (1988) MF, Vol. 2, 156 pp., ECU 8, blow-up copy ECU 20
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 198910297 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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