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Kurzbeschreibung

Stabile Stellaratoren bieten wichtige Möglichkeiten für einen künftigen Fusionsreaktor. Das für den Plasmaeinschluß erforderliche helikale Magnetfeld läßt sich mit einem Satz modularer, nichtebener Spulen erzeugen. Um eine optimale Leistungsdichte des Plasmas zu erzielen, kommt es darauf an, die magnetische Flußdichte innerhalb des Torus so weit wie möglich zu steigern. Nach heutigem Kenntnisstand dürfte eine magnetische Flußdichte auf der Plasmaachse von B(o) = 4-7T erreichbar sein. Im vorliegenden Bericht geht es um Untersuchungen modularer, nichtebener Stellarator-Spulensysteme. Behandelt werden Spulensysteme mit poloidaler Periodizität l=2 sowie ein Spulensystem vom W7AS-Typ, das eine Überlagerung von l=0,1,2,3-Termen enthält. Außerdem werden simultane Parametervariationen unter Konstanthaltung bestimmter Größenverhältnisse vorgenommen. Im Parameterraum der geometrischen Werte und der Spulenanzahl werden folgende Kenngrößen beurteilt: die maximale magnetische Flußdichte im Spulenbereich, der magnetische Energieinhalt des Spulensystems, die magnetische Kraftdichteverteilung oder die magnetischen Kräfte und die mechanischen Spannungen in den Spulen. Zur Berechnung der Systemgrößen werden Programmsysteme benutzt, die numerische Methoden anwenden. Ziel der Arbeit ist es, optimale Bereiche für die genannten Systemgrößen in dem gewählten Parameterraum zu finden. Die numerischen Resultate werden mit analytischen Näherungsformeln für die Systemgrößen verglichen.

Zusätzliche Angaben

Autoren: HARMEYER E, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP 2/298 DE (1988)
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
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