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Kurzbeschreibung

Die in diesem Beitrag beschriebenen Forschungsarbeiten beziehen sich auf die Aufgabe, eine Positiv Leistungsbilanz in einem Fusionsreaktor zu erreichen, wozu man ein sehr heißes Plasma gut und lange genug in einem Magnetfeld einschließen muß, damit die unvermeidbaren Wärme- und Strahlungsverluste kompensiert werden können. Hierzu sind die toroidalen Magnetfeldkonfigurationen Stellarator und Tokamak besonders geeignet. Die Meilensteine des Fortschritts und der Problembereiche werden erläutert. Nun gilt es, ein neues Gerät zu entwickeln, wobei die Fragen der Übertragbarkeit auf künftige Großexperimente und die Bracuhbarkeit bisherige Erkenntnisse in der Erzeugung und Aufrechterhaltung eines brennenden Fusioplasmas eine wichtige Rolle speilen werden. Obwohl das Stellaratorprinzip Vorteile auf Grund des stromfreien toroidalen Einschlusses beitet, beruhen NET, das europäische Projekt, und ITER, das internationale Projekt, auf dem Tokamak-Prinzip, da die besten Ergebnisse bisher hiermit erreicht worden sind. Eventuell könnte man die mit einem ITER entwickelte Reaktortechnologie auch auf den Stellarator übertragen. Um mit der Fusion voranzukommen, hat man sich nun für ITER entschieden, wobei das finanzielle Risiko auf sehr viele Nationen vorteilt wird.

Zusätzliche Angaben

Autoren: PINKAU K, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE);SCHUMACHER U, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE);WOLF G H, Institut für Plasmaphysik, Kernforschungsanlage Jülich GmbH (DE)
Bibliografische Referenz: Article: Physikalische Blätter, Vol. 45 (1989),No. 2, pp. 41-47.
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