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Kurzbeschreibung

Entwicklungsarbeiten bei der Hoesch AG richteten sich darauf, den Erz-Anteil in Erz/Kalk-Gemischen ganz oder teilweise durch LD-Schlacke bzw. gesinterten LD-Staub zu ersetzen, um somit die Wiederverwendung von Hüttenrestoffen und Senkung der Kosten für Einsatzstoffe zu ermöglichen. Dabei hat sich u.a. herausgestellt, daß: 1. LD-Schlacke ohne Erzzusatz für eine Vorensilizierung des Roheisens nur mangelhaft geeignet ist; 2. LD-schlacke für die Vorentphosphorung von Roheisen eine Befriedigende Wirkung aufweist; 3. die Entphosphorungswirkung von gesintertem LD-Schlamm derjenigen von Erz nahezu gleichzusetzen ist. Bei großer Korngröße kann der Einsatz von LD-Schlacke die Kosten deutlich reduzieren. Im 2. Teil der Entwicklungsarbeiten bezüglich der Phosphorgehalte wurden folgende grundsätzlichen Maßnahmen zur Einstellung niedrigster [P]-Gahalte ermittelt: 1. Einstellung einer Kalk/Kalksilikat-gestättigten Schlacke mit rd. 10% Si0(2) und möglichst geringem P(2)0(5)-Gehalt; 2. Beschleunigung der Umsetzungen zwischen Schlacke und Eisenschmelze durch Spülen mit Inertgas, sowie durch Verringerung der Schlackenviskosität. Bei der Entphosphorung auf extrem tiefe Gehalte im Konverter erweist sich eine Vorensilizierung von Roheisen mit mittlerem [P]-Gahalt als nicht zweckmäßig.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SCHEEL R, Hoesch Stahl AG, Postfach 10 50 42, D-4600 Dortmund 1 (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12116 DE (1989) MF, 144 pp., ECU 8, blow-up copy ECU 18.75
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 198911082 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de