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Kurzbeschreibung

Durch ein Vorrecken von Förderseilen wird ein erheblicher Teil der bleibenden Seillängung der ersten Betriebszeit vorweggenommen. Hierdurch lassen sich Betriebsunterbrechungen und der Arbeitsaufwand für das Einkürzen der Einbände verringern und die bisherigen Betriebsschwierigkeiten beim Einfahren abbauen. Die oft auftretenden Schwierigkeiten in Mehrseil-Garnituren, gleiche Seillasten einzustellen, treten beim Einsatz vorgereckter Seile nicht mehr auf. Die sich im vorhergehenden Forschungsvorhaben abzeichnenden Lebensdauersteigerungen durch ein Vorrecken der Seile konnten bestätigt werden. Die im vorausgegangenen Forschungsvorhaben begonnene Entwicklung eines Verfahrens für das berührungslose Messen der örtlichen Seildehnung auf der Grundlage magnetischer Seilmarken wurde fortgeführt. Die Markenabtastung erfolgt im neuen System nicht mehr mit Spulen, sondern mit Hallsensoren. In der ersten Betriebszeit nach dem Auflegen neuer Förderseile ist mit Dehnungen zwischen 0,4 % und 0,8 % zu rechnen. Die für Dehnungsmessungen in diesem Bereich erforderliche Genauigkeit der Markenabstandsbestimmung wurde erreicht.

Zusätzliche Angaben

Autoren: WBK, Westfälische Berggewerkschaftskasse, Bochum (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12011 DE (1990) MF, 169 pp., ECU 8
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 199010273 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de