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Kurzbeschreibung

Bei der sekundärmetallurgischen Behandlung der Stahlschmelzen können die Erdalkalimetalle zur Entfernung von unerwünschten Begleitelementen der Hauptgruppen IV und V eingesetzt werden. In Kalktiegel-Versuchen mit Eisen und Eisenlegierungen und den Erdalkalimetallen Mg, Ca, Sr und Ba wurden die Löslichkeiten der Erdalkalimetalle und die Verteilungsgleichgewichte der zu raffinierenden Begleitelemente bei 1600 C unter Argonüberdruck ermittelt. Die Ergebnisse zeigen, daß die Elemente N, P und Sn sehr weitgehend in die Erdalkalimetallphase überführt werden können. Die Restgehalte der Erdalkalimetalle im Eisen betragen 0.03 % Ca, 0.004 % Sr und 0.0005 % Ba. Die Löslichkeiten von Ca, Sr und Ba im Eisen werden durch Ni beträchtlich erhöht, durch Cr dagegen abgesenkt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: BREITZMANN M, Max-Planck Institut für Eisenforschung, Düsseldorf (DE);ENGELL H J, Max-Planck Institut für Eisenforschung, Düsseldorf (DE);JONKE D, Max-Planck Institut für Eisenforschung, Düsseldorf (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12252 DE (1989) 68 pp., MF, ECU 4, blow-up copy ECU 8.75
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 199010339 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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