Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Kurzbeschreibung

Wärmebehandlungen von Werkstücken verursachen stets Spannungen, die das Gebrauchsverhalten beeinflussen. Bei schweren Schmiedestücken können diese Spannungen nicht durch Versuche ermittelt werden, da der Kostenaufwand hierfür zu groß wäre. Die Spannungen für einen zylindrischen Körper von 970 mm Durchmesser und 3.300 mm Länge für definierte Wärmebehandlungen wurden für eine Luftabkühlung von 900 C, eine Ölabkühlung von 1100 C mit anschließender Luftabkühlung sowie eine Sprühkühlung von 900 C berechnet und die Messungen mit berechneten Daten verglichen. Nach der Luftabkühlung wurden an der Oberfläche in tangentialer Rechnung Zugspannungen zwischen 240 und 315 N/mm(2) gemessen, die Richtung ergab 332 N/mm(2). Die in Längsrichtung gemessenen Eigenspannungen liegen zwischen 136 und 208 N/mm(2), die berechneten bei 336 N/mm(2). Für die Ölabkühlung liegen die gemessenen tangentialen Druckeigenspannungen zwischen -500 und -600 N/mm(2), der berechnete Wert beträgt - 519 N/mm(2). Die gemessenen Druckeigenspannungen in Längsrichtung betragen - 210 bis -375 N/mm(2), der berechnete Wert -424 N/mm(2). Dies bedeutet, daß der Wechsel im Vorzeichen der Eigenspannungen zwischen Luftabkühlung und Ölabkühlung richtig berechnet worden ist.

Zusätzliche Angaben

Autoren: HOUGARDY H P, Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE);SCHULTCHEN E, Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE);KAMP H J, Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE);TACKE G, Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE);FREIBURG M, Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12253 DE (1989) 89 pp., MF, ECU 4, blow-up copy ECU 11.25
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 199010342 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de