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Kurzbeschreibung

Tokamak-Experimente dienen der Erzeugung und dem magnetischen Einschluß heißer Wasserstoff-Plasmen in einer ringförmigen Brennkammer und spielen eine wichtige Rolle in der fusionsorientierten Plasmaphysik. Die einschließenden Magnetfelder werden in diesen Geräten unter anderem durch induzierte Ströme innerhalb des Plasmas aufgebaut, deren räumliche Verteilung von außen jedoch kaum zu kontrollieren ist. Für das Jülicher Tokamak-Experiment TEXTOR wurde deshalb ein optisches Verfahren zur Messung der internen Feldstruktur entwickelt, das auf dem Faraday-Effekt an linear polarisierten Laserstrahlen beruht und mit dessen Hilfe eine Reihe theoretischer Vorstellungen über das magnetohydrodynamische Verhalten von Hochtemperatur-Plasmen überprüft werden konnte.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SOLTWISCH H, Kernforschungsanlage Jülich GmbH (DE)
Bibliografische Referenz: Article: Physikalische Blätter, Vol. 45 (1989), No. 7, pp. 225-230
Datensatznummer: 199010401 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de