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Kurzbeschreibung

Der Bericht beurteilt unter vereinfachenden Annahmen die dynamische und thermische Strombelastbarkeit der Modul- und Toroidalfeldstrombrücken, einschließlich der Befestigungsteile am Experiment WVII-AS unter "worst case" - Annahmen. Unter der Voraussetzung einer zeichnungsgemäßen Montageausführung kann bis zu Kurzschlußfestigkeit und thermische Belastbarkeit für die meisten Teile des Strombrückensystemes nachgewiesen werden. Der Auslegungswert des Versorgungssystemes zwischen den Energiezentralen und dem Experiment sowie der höchste, theoretisch berechenbare Kurzschlußstrom beträgt 260kA und wird innerhalb 0,01s durch Überstromeinrichtungen abgeschaltet. Als tatsächlich auftretender höchster Kurzschlußstrom an den Eingangsklemmen des Experimentes muß unter ungünstigsten Annahmen 200...210kA mit max. 0,5s Dauer erwartet werden. Im Kurzschlußfall kommt es zu lokalen Deformationen der im Kurzschlußkreis liegenden Strombrücken- und Befestigungsteile. Lokale Schäden an der Isolation sind nicht ausschließbar. Nach einem derartigem Störfall müssen neben der eigentlichen Fehlerstelle besonders die im Bericht benannten Befestigungs- Isolations- und Strombrückenteile (zumindest visuell) überprüft werden bevor der volle Experimentierbetrieb fortgesetzt wird.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SCHOENEWOLF I, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP2/305 DE (1989)
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
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