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Kurzbeschreibung

Der Hauptgegenstand dieses Forschungsvorhabens war die Erarbeitung der Grundlagen für den betrieblichen Einsatz der Oberflächenprüfung von Grobblechen mittels elektromagnetisch erzeugten Ultraschallwellen im Produktionsprozeß. Seitens der Prüfkopftechnik erfolgte eine Optimierung der elektromagnetischen Wandler hinsichtlich der notwendigen Prüfempfindlichkeit, der Prüffrequenz, der axialen Auflösung, der mechanischen Belastbarkeit und eines kompakten Prüfkopfaufbaus. Die Empfindlichkeit des optimierten Prüfkopfes ist ausreichend, um einen 0.3 mm tiefen und 10 mm langen Modellfehler in einer Entfernung von 300 mm nachzuweisen. Zur Verarbeitung der Ultraschallsignale wurde das EMUS-System mit einem Geräteprototypen gekoppelt, der nach dem ALOK-Verfahren (Amplituden-Lauf- zeit-Orts-Kurven) arbeitet. Durch eine von Laufzeitblenden unabhängige Verarbeitung der empfangenen US-Signale wird ein hohes Nachweisvermögen erreicht. Durch die Bewertung des Laufzeitverhaltens von Oberflächenfehlern wird eine Veminderung von Störeinflüssen, eine Fehler- lokalisierung und eine Fehlerbeschreibung ermöglicht. Der ALOK-4-Prototyp wurde gemeinsam mit einem Prototypen zur Anregung von Rayleighwellen und einem optimierten Rayleighwellen-Prüfkopf in Laborversuchen und bei Stichversuchen in Walzwerk erfolgreich eingesetzt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: RIEDER H, Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren, Universität, Saarbrücken (DE);SALZBURGER H J, Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren, Universität, Saarbrücken (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12415 DE (1990) 110 pp., MF, ECU 8, blow-up copy ECU 13.75
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 199010956 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de