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Kurzbeschreibung

Bei langsam laufenden Gewinnungsmaschinen, wie Hobel mit aktivierten Lösewerkzeugen, sind Vorschubkräfte bis 300 kN bei wechselnden Marschgeschwindigkeiten von 0 bis 0,4 m/s bzw. bei Walzenladern sind Vorschubkräfte bis 400 kN bei Marschgeschwindigkeiten im Bereich von 0 bis 0,1 m/s erforderlich. Hobel mit aktivierten Lösetechniken können nicht mehr wie konventionelle Hobel mit polumschaltbaren Antrieben betrieben werden, sondern müssen wie Walzenlader über den vollen Marschgeschwindigkeitsbereich geregelt gefahren werden. Im Stillstand muß ein hohes Motormoment aufgebracht werden können, um die Gewinnungswerkzeuge in Störungen im Eingriff zu halten. Dies erfordert aufgrund des geringen Platzes auf der Maschine regelbare Antriebe in den Strecken, wobei die Gewinnungsmaschine dann über Ketten in Kettenkanälen gezogen wird. Bei Walzenladern müssen die aus den Elastizitäten resultierenden Schwingungen bei externen Vorschubantrieben eliminiert werden. Die Versuche und die Simulationen belegen den Einfluß der ziehenden elastischen Kettenlängen und der Vorspannkräfte auf das Schwingungsverhalten und die Spitzenkräfte und geben Hinweise für den Aufbau der geregelten Antriebe. Durch die übergeordnete Regelung, an Haupt- und Hilfsantrieb, und durch die untergeordnete Einzelregelung der Antriebe sind Schwingungen und Leistungsverschiebungen wirkungsvoll zu unterdrücken. Somit sind für den Einsatz von Gewinnungsmaschinen im mittleren und geringen Flözmächtigkeitsbereich die antriebstechnischen Grundlagen geschaffen und Techniken für externe Antriebe verfügbar.

Zusätzliche Angaben

Autoren: BRYCHTA P, Bergbau-Forschung GmbH, Essen (DE);PLUM D, Bergbau-Forschung GmbH, Essen (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12654 DE (1990) 134 pp., MF, ECU 8, blow-up copy ECU 17.50
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 199010980 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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