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Kurzbeschreibung

In der optischen Pyrometrie bei niedrigen Temperaturen hängen minimale Meßtemperatur und Qualität der Daten entscheidend ab von der Wahl und Temperatur des Detektors, von der erfaßten Apertur, sowie von der Auslegung des (Vor)-Verstärkers. Untersucht wurde hierzu der Wellenlängenbereich 1.5 bis 5 Mikrometer. In der vorliegenden Anwendung (Laser Flash Anlage für Betrieb in einer heißen Zelle) steht flüssiger Stickstoff nicht zur Verfügung. Die Optik soll einerseits möglichst viel Licht auf den Detektor leiten, andererseits eine so scharfe Abbildung erzeugen daß die Detektorfläche als effektive objektseitige Aperturblende dienen kann. Für 5 Mikrometer ist dies erreichbar mit einfachen Meniskus- Linsen aus Ge oder ZnSe, für 1.5 bis 2 Mikrometer mit asphärischen Linsen oder gar mit Standard-Achromaten aus Glas. Verglichen wurden photoleitende PbSe Detektoren, und photovoltaische MCT Dioden (für 5 Mikrometer), sowie photovoltaische Dioden aus Ge oder InGaAs (für 1.5-2.6 Mikrometer) bzw. Si (< 1.05 Mikrometer). Das Verstärkerrauschen hängt entscheidend ab von der Parallelimpedanz des Detektors. Der Verstärker muß dem Detektortyp angepaßt werden. Oberhalb von 300 C bietet Messung bei 5 Mikrometer kaum Vorteile.

Zusätzliche Angaben

Autoren: TASMAN H A, JRC Karlsruhe (DE)
Bibliografische Referenz: Paper presented: Frühjahrstreffen des Arbeitskreises Thermophysik, Stuttgart (DE), May 7-8, 1990
Verfügbarkeit: Available from (1) as Paper DE 35475 ORA
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