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Kurzbeschreibung

Im Institut für Radiochemie werden seit längere Zeit im Rahmen des Projekts Wiederaufbeitung und Abfallhandlung chromatographische Verfahren zur geszeiten Dekontamination einzelner Prozeßströme entwikkelt und unter relevanten Bedingunen erprobt. Insbesondere wurde ein Verfahren zur Dekontamination der beim-PUREX-Prozeß anfallenden Carbonatwäsche des Extraktionsmittels (Tributylphosphat gelöst in Kerosin) entwickelt. Dabei wurde die Tatsache ausgenutzt, daß Aktinidenelemente mit Carbonaten sehr stabile Komplexe bilden, die an schwach basischen anionsichen Austauschern mit einer Beladung bis zu 300 g Uran/kg Harz zurückgehalten werden. Nach einer erfolreichen Dekontamination der einzelnen Teilströme stellt sich die Frage nach den Grenzen der Chromatographie, besonders im Hinblick auf sehr salzreiche Lösungen, wie sie in MAW-Konzentraten der KfK anfallen. Es ist daher das Ziel dieser Arbeit, chromatographische Verfahren so weiterzuentwickeln, daß sir für eine Dekontamination dieser MAW-Konzentrate geeignet sind.

Zusätzliche Angaben

Autoren: FAUBEL W, Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH, Karlsruhe (DE);MEHRET R, Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH, Karlsruhe (DE);MENZLER P-M, Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH, Karlsruhe (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12911 DE (1990) 75 pp., FS, ECU 7.50
Verfügbarkeit: (2)
ISBN: ISBN 92-826-1622-3
Datensatznummer: 199011390 / Zuletzt geändert am: 1994-12-01
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de