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Kurzbeschreibung

Zum Studium des Teilchenstransports in Fusionplasmen werden kurzzietige, lokalisierte Dichtteerhöhungen benötigt. Die dazu erforderlichen, sehr kurzen Gaspulse können durch die laserinduzierte von Wasserstoff aus Titanhydrid erzeugt werden. Um die Eigenschaften dieser Methods zu untersuchen, wurde mit einem Rubinlaser ein Target aus TiH(1.5) 1 ms long bei bis zu 10J Pulsenenergie erhitzt. Bei einem Brennfelckdurchmesser von 4.5mm, konnten 2 x 1.0 E18 Wasserstoffatome desorbiert werden. Bei Mehrfachschüssen auf den selben Fleck nahm die desorbierte Wasserstoffmenge beträchtlich ab. Dies kann durch eine Wasserstoffverarmung der 100 Mikrometer dicken erhitzten Oberflächenschicht des Targets erklärt werden, die durch Diffusion aus dem Volumen nicht augeglichen werden kann, denn unterhalb von 200 C ist der Diffusionkoefficient von Wasserstoff in Titan zu niedrig. Die Wasserstoffpulse wurden zu etwa 1% mit Titanatome verunreinigt, die zumeist durch Evaporierung an den Rändern von Rissen in der Target oberfläche freigesetzt werden. Wegen der dadurch cerursachten Strahlungsabkülung des Plasmas muß die Titanmenge im Gaspuls mimimisiert werden. Durch Konditionierung der Targetoberflächen mit kurzen Reisenlaserpulsen konnte die Titanverunreimigung ohne Reduzierung der desorbierten Wasserstoffmenge halbiert werden. Aus den Ergebnissen geht hervor, daß unter Anwendung von einem 40J Lasersystem ein zum Studium des Teilchentransports geeigneter Gaspuls erzeugt werden kann.

Zusätzliche Angaben

Autoren: FISCHER R, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP III/155 DE (1990) 81 pp.
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
Datensatznummer: 199011465 / Zuletzt geändert am: 1994-12-02
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de