Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Kurzbeschreibung

Mit dem Ziel, das Hochtemperatur-Winkler-Verfahren künftig in einen kombinierten Gas-/Dampfturbinenprozeß zu integrieren, wurde 1989 die Wirbelschicht-Versuchsanlage Wesseling in Betrieb genommen. Um die Strömungsmechanischen Verhältnisse in der dort eingesetzten zirkulierenden Wirbelschicht (ZWS) besser zu verstehen wurde in dieser Arbeit ein entsprechendes Kaltmodell untersucht. Dazu wurde ein neues Druckfluktuationsmeßverfahren entwickelt. Mit Hilfe eines Rechenmodells, ließen sich die Schwingungsanteile identifizieren, die zu ungünstigen Resonanzeffekten führen können. Mit einem in der ersten Rückführungsleitung installierten Wägesystem wurden bei verschiedenen Betriebseinstellungen die Feststoffumlaufraten gemessen. Untersuchungen mit einer Staubmeßsonde an verschiedenen Stellen zeigten, daß am Kopf des Vergasers eine repräsentative Probenahme gewährleistet ist. Unter Anwendung von CO(2) als Tracergas konnte gezeigt werden, daß bei einer ZWS keine Bypass-Strömungen in der Rückführleitung entstehen, da das Gas durch den herabfließenden Feststoff mitgerissen wird. Im unteren Teil der Wirbelschicht lassen sich bei bestimmten Einstellungen Sand- und Kokspartikel gut trennen. Mit Hilfe eines Hitzdrahtanemometer-Meßsystems konnte gezeigt werden, daß der Wärmeübergang in einer ZWS intensiver ist als in einer niedrig expandierten Wirbelschicht.

Zusätzliche Angaben

Autoren: NASSENSTEIN C, Rheinische Braunkohlenwerke, Köln (DE);RUMMEL J, Rheinische Braunkohlenwerke, Köln (DE);SCHRADER L, Rheinische Braunkohlenwerke, Köln (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 13099 DE (1990) 190 pp., MF, ECU 8, blow-up copy ECU 23.75
Verfügbarkeit: (2)
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben