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Kurzbeschreibung

Die Einstellung der Lage und der Form des Tokamakplasmas erfolgt über die Magnetfelder. Letztere müssen auch so geregelt werden, daß sie innerhalb weniger Millisekunden auf Störungen des Plasmastromes reagieren um diese auszugleichen. Eine Reihe von praxisorientierten regelungstechnischen Lösungen der damit verbundenen Probleme wurden im Zuge dieser Arbeit ermittelt bzw. entwickelt, darunter: - ein Meßverfahren zur zuverlässigen Bestimmung von Plasmalage und Plasmaform; - mathematische Modelle, welche die dynamischen Eigenschaften des Prozesses beschreiben, insbesondere die teilweise sehr instabile vertikale Lage des Plasmas; - Ersatzregelgrößen, welche die Unstetigkeiten in der besonders störanfälligen Startphase des Plasmas beheben; - zeitabhängig steuerbare Meß- und Regelmatrizen zur Sollwertvorgabe und Entkopplung der einzelnen Regelkreise; - Verfahren zur Untersuchung und Optimierung von Regelkreisen mit netzgeführten Stromrichtern; - synchronisierbare, diskrete Regler für Kreise mit netzgeführten Stromrichtern; - Computerprogramme zur Optimierung von Regelkreisen mit Tokamakplasmen; - Computergestützte Störgrößenaufschaltung zur Störungskompensation. Durch experimentelle Untersuchungen werden sowohl die mathematischen Modelle als auch die Wirkungsweisen der nichtlinearen Regelelektronik verifiziert.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SCHNEIDER F, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München (DE)
Bibliografische Referenz: Report: IPP III/168 DE (1990) 110 pp.
Verfügbarkeit: Available from Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, 8046 Garching bei München (DE)
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