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Kurzbeschreibung

Das Forschungsvorhaben behandelt bruchmechanische Versagenskonzepte bei thermomechanisch gewalzten Stählen mit Streckgrenzen bis zu 510 MPa und bei einem herkömmlichen Baustahl St 52-3. Die Zähigkeitseigenschaften der Stähle wurden mit instrumentierten Kerbschlagbiegeversuchen, Bruchmechanikversuchen und Kerbzugversuchen an CNT- und DENT-Proben untersucht. Ein Teil der Versuche wurde mit Kerblage in der Wärmeeinflußzone oder im Schweißgut von Unterpulverschweißverbindungen durchgeführt, begleitet von metallografischen Nachuntersuchungen. Die Rißwiderstandskurven J(R)-Da der Stähle wurden an Kompaktproben mit und ohne Seitenkerben und an Dreipunktbiegeproben nach mehreren Auswertenormen bestimmt. Die Übergangstemperaturen der instrumentierten Kerbschlagbiegeversuche wurden mit denen der Bruchmechanikversuche und Kerbzugversuche verglichen. Anschließend wurden die Traglasten der Kerbzugproben mit dem K(I)-Konzept, dem Konzept der plastischen Grenzlast, CTOD-Konzepten, dem EPRI-Verfahren und der R6-Methode abgeschätzt. Diese Methoden lieferten in ihren Anwendungsgrenzen sehr gute Übereinstimmung mit den Versuchsergebnissen. Um eine sichere Anwendung der Versagenskonzepte zu gewährleisten, müssen deswegen bei mehreren Konzepten, insbesondere der EPRI-Methode und der R6-Methode verfahrensimmanente Sicherheitsfaktoren beachtet werden.

Zusätzliche Angaben

Autoren: ECKEL M, Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf (DE);HAGEDORN K E, Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 13174 DE (1991) 160 pp., FS, ECU 15
Verfügbarkeit: (2)
ISBN: ISBN 92-826-2080-8
Datensatznummer: 199110294 / Zuletzt geändert am: 1994-12-02
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de