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Kurzbeschreibung

Die Einschmelzanlage für radioaktive Metalle, EIRAM, befindet sich im Gebäude des stillgelegten Forschungsreaktors FR2 im Kernforschungszentrum Karlsruhe. Hier wurden im Zeitraum Juni - November 1989 rund 250 t schwachradioaktive Stahlteile aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Niederaichbach (KKN) unter Kontrollbereichsbedingungen eingeschmolzen. Co-60 und weitere eisenähnliche Nuklide verblieben wie erwartet fast vollständig im Giessling, während sich Cs-137 und Eu-152 in der Schlacke anreicherten. Trotz der kurzen Betriebsdauer konnte der Nachweis erbracht werden, daß ein Dauerbetrieb der Schmelzanlage ohne nennenswerte Strahlenexposition des Personals möglich ist. Das Hauptziel des Forschungsvertrags, das Einschmelzen von rund 200 t verschiedener Stahlabfälle mit höheren Kontaminationsgraden (200 Bq/g bzw. 500 Bq/cm2), wurde infolge der vorzeitigen Stillegung der Anlage durch die KfK nicht erreicht.

Zusätzliche Angaben

Autoren: THOMA A, NOELL GmbH, Würzburg (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 12948 DE (1991) 13 pp., MF, ECU 4, blow-up copy ECU 5
Verfügbarkeit: (2)
Datensatznummer: 199110408 / Zuletzt geändert am: 1994-12-02
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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