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Kurzbeschreibung

An Kaltwalzanlagen wird zur Verbesserung der Qualität und Leistungsfähigkeit die Bandplanheit gemessen. Im allgemeinen wird die Verteilung der Zugspannung gemessen, da vorausgesetzt wird, daß diese den Längenunterschieden des Bandes proportional sei. Während des Walzens von Stahl- und auch von Nichteisenmetallbändern unterscheidet sich die über der Bandbreite ermittelte Längenverteilung vor und nach dem Umwickeln der Bänder, ohne daß eine weitere Walzverformung aufgebracht wird. Als mögliche Ursache wurden prozeßbedingte Fehlmessungen untersucht. Örtliche, der Längenverteilung nicht proportionale Störspannungen wurden eingeleitet. Diese bauten sich nach ca. halber Bandbreite wieder ab. Wurden die Spannungen jedoch unsymmetrisch in das Band eingeleitet, fand bis zum achtfachen der Bandbreite keine Vergleichmäßigung statt. Ob plastische Bandverformungen außerhalb des Walzspaltes eine Rolle spielen wurde ebenfalls untersucht. Änderungen der Bandebenheit zwischen 100 Mikrometer/m und 300 Mikrometer/m traten beim Umlenken oder Umwickeln außerhalb des Walzspaltes auf. Diese kumulieren jedoch nicht in einer Richtung. Die örtlichen plastischen Bandverlängerungen sind über das Aufbringen von Zug- und Biegespannungen nicht allein zu erklären. Es wird angenommen, daß die für eine plastische Streckung notwendigen Zugspannungen durch ein erhöhtes Eigenspannungsniveau in den gewickelten Bändern abgesenkt werden.

Zusätzliche Angaben

Autoren: BETRIEBSFORSCHUNGSINSTITUT DES VEREINS DEUTSCHER EISENHÜTTENLEUTE, Betriebsforschungsinstitut des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute, Düsseldorf (DE);BETRIEBSFORSCHUNGSINSTITUT DES VEREINS DEUTSCHER EISENHUTTENLEUTE, Betriebsforschungsinstitut des Vereins Deutscher Eisenhuttenleute, Dusseldorf (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 13338 DE (1991) 78 pp., FS, ECU 7.50
Verfügbarkeit: (2)
ISBN: ISBN 92-826-2405-6
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