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Kurzbeschreibung

In der Sekundärmetallurgie werden für das Heizen der Schmelze mit elektrischer Energie in Pfannenöfen Graphitelektroden eingesetzt. Durch diese Beheizungsart wird die Zusammensetzung der Schmelze infolge Kohlenstoffaufnahme - bedingt durch die Graphitelektroden - und Oxidation von Legierungselementen während des Heizens verändert. Der Einsatz von Plasmabrennern als Energiequelle läßt im Vergleich zu der Graphitlichtbogenheizung metallurgische Vorteile beim Heizen der Schmelze erwarten durch: - die Schutzgasatmosphäre im Heizbereich und - den Wegfall der Graphitelektroden. Durch das vorliegende Forschungsprojekt sollte das metallurgische Verhalten des Plasma-beheizten Pfannenofens beim Einsatz in der Sekundärmetallurgie im betrieblichen Maßstab untersucht werden. Hierzu zählen das Verhalten des Kohlenstoffs, die Stickstoffbewegung, das Abbrandverhalten und die selektive Verdampfung von Legierungselementen und Bad/Schlacke-Reaktionen (Entschwefelung). Mit in die Untersuchung aufgenommen werden sollten Betriebsparameter wie Aufheizgeschwindigkeit, Energieverbrauch und Spülgasparameter.

Zusätzliche Angaben

Autoren: SCHUBERT K H, Krupp Stahl AG, Bochum (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 13423 DE (1991) 66 pp., FS, ECU 8.75
Verfügbarkeit: (2)
ISBN: ISBN 92-826-0559-0
Datensatznummer: 199110712 / Zuletzt geändert am: 1994-12-02
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de