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Kurzbeschreibung

Es zeigte sich, daß ein Subliquidusumschmelzen im Elektronenstrahlofen prinzipiell möglich ist, wobei das Ergebnis ein Block mit einer feinen Erstarrungsstruktur ist. Der Reinheitsgrad muß in einem vorausgehenden konventionellen Umschmelzprozeß eingestellt werden. Die Qualität der Blockoberfläche ist vermutlich schlechter als bei konventionell umgeschmolzenen Blöcken. Weiterhin wurde festgestellt, daß der Subliquidusprozeß wegen fehlender Überhitzung im Sumpf sehr instabil und manuell nicht beherrschbar ist. Die Versuchsblöcke sind über die Blocklänge sehr inhomogen und weit von jedem kommerziellen Nutzen entfernt. Ein Subliquidusofen bräuchte eine automatische Prozeßführung und hochstabile Elektronenkanonen. Man vermutet, daß das Subliquidusschmelzen in einem solchen Ofen viel teurer wäre als die Herstellung gleichwertiger Blöcke nach dem Sprühgießverfahren.

Zusätzliche Angaben

Autoren: HENTRICH R, Krupp Stahl AG, Siegen (DE);DUBKE M, Krupp Stahl AG, Siegen (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 13502 DE (1991) 52 pp., FS, ECU 6.25
Verfügbarkeit: (2)
ISBN: ISBN 92-826-2681-4
Datensatznummer: 199111144 / Zuletzt geändert am: 1994-12-02
Kategorie: publication
Originalsprache: de
Verfügbare Sprachen: de
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